Beitrag der Landwirtschaft zum Klimaschutz
Die Fachleute machten deutlich, dass die Landwirtschaft konkurrierenden Ansprüchen an die Erzeugung von Lebens-, Futtermitteln und anderen Agrarrohstoffen, an Natur- und Umweltschutz sowie einer angemessenen Antwort auf den Klimawandel gerecht werden müsse. Sie betonten, dass eine weitere Effizienzsteigerung der Produktion, unabhängig von der Produktionsrichtung, einen wichtigen Beitrag der Landwirtschaft zum Klimaschutz darstelle. Dirigistischen Maßnahmen erteilten sie eine Absage. Einigkeit herrschte darüber, dass der Emissionshandel auch aufgrund der Komplexität der landwirtschaftlichen Produktionsprozesse nicht für die Landwirtschaft anwendbar sei.
Der Deutsche Bauernverband (DBV) verwies in seiner Stellungnahme darauf, dass die Land- und Forstwirtschaft zu den sensibelsten vom Klimawandel betroffenen Wirtschaftsbereichen gehöre. Zudem habe sie ihren Anteil an den eigenen Emissionen von Treibhausgasen seit 1990 bereits um über 17 % gesenkt und werde auch in Zukunft ihren Beitrag zum Klimaschutz verstärkt leisten. Zielvorgabe seien Lösungen, wie die Landwirtschaft ihren Beitrag zum Klimaschutz durch die Bindung, Speicherung und Vermeidung von CO2 etwa durch die Erzeugung von nachwachsenden Rohstoffen und die Speicherung von CO2 in Böden leisten könne. Der DBV betonte, dass die deutsche Landwirtschaft die eigenen Emissionen durch Verbesserungen bei Anbau, Technik und Fütterung weiter reduzieren werde.