Deutschland Service/Presse Pressemitteilungen Archiv 2005 Vertrauen wächst durch Fakten - Erprobungsanbau mit gentechnisch verändertem Mais in 2005 fortgesetzt

Vertrauen wächst durch Fakten - Erprobungsanbau mit gentechnisch verändertem Mais in 2005 fortgesetzt

(Einbeck, 06/10/05, Nr. 23/fv) KWS beteiligt sich – wie  bereits in 2004 – auch in diesem Jahr wieder an dem Erprobungsanbau mit gentechnisch verändertem Mais. Unter der wissenschaftlichen Leitung und Koordination von Prof. Dr. Inge Broer (Universität Rostock) werden am Beispiel von insektenresistentem Mais in Befallsgebieten des Maiszünslers praxisnahe Erfahrungen mit dem Nebeneinander verschiedener Anbauformen von konventionellen, gentechnisch veränderten  und ökologisch erzeugten Sorten gesammelt. Die an insgesamt 12 Versuchsstandorten in Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und Bayern gewonnenen Ergebnisse sollen in künftige Regeln der Guten Fachlichen Praxis für den Anbau von gv-Mais einfließen. Ihre Einhaltung bietet sodann die Gewähr, dass es zu keinen wesentlichen GVO-Einträgen auf Nachbarfeldern kommt und somit eine Koexistenz verschiedener Anbauformen unproblematisch möglich ist.


Für KWS und allen am Erprobungsanbau beteiligten Unternehmen und Einrichtungen ist es ausgesprochen wichtig, mit dem Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen offen und transparent umzugehen, so Dr. Henning von der Ohe, Leiter Unternehmensentwicklung der KWS SAAT AG, bei einer Informationsveranstaltung am 6. Oktober 2005 im sachsen-anhaltinischen Drosa. Im Vorfeld der kommerziellen Vermarktung werden mit dem neuerlichen Erprobungsanbau im Jahre 2005 weitere Fakten unter deutschen Anbaubedingungen zusammen getragen. Bei Bt-Mais handelt es sich um ein geprüftes, genehmigtes und ausgereiftes Produkt, welches weltweit bereits auf über 20 Mio ha. mit großem Erfolg angebaut wird, ohne dass negative Auswirkungen für Mensch und Umwelt aufgetreten sind. Die Ergebnisse des Erprobungsanbaus sollen dazu beitragen, dass auch die deutsche Landwirtschaft an den modernen Errungenschaften der Grünen Gentechnik teilhaben kann. Hierfür ist es erforderlich, dass die noch bestehenden restriktiven Regelungen des Gentechnikgesetzes in praxis- und sachgerechte Bestimmungen überführt werden.

 


Ansprechpartner

Dr. Henning von der Ohe
Tel.: 05561 / 311 – 245 ∙ Fax: 05561 / 311 – 510 ∙ E-Mail: h.vonderohe@kws.de