Deutschland Service/Presse Pressemitteilungen Archiv 1997 16.12.97 KWS -Biotechnikum als dezentrales Expo-Projekt registriert

16.12.97 KWS -Biotechnikum als dezentrales Expo-Projekt registriert

Am Dienstag, 16.Dezember 1997 wird das Biotechnikum der KWS als wesentlicher Bestandteil des dezentralen EXPO-Projekts "Gläserne Forschung: Biotechnologie in der modernen Pflanzenzüchtung" von der EXPO 2000 Hannover registriert.

In Anwesenheit von Dr. Christian Ahrens, Leiter der EXPO für Weltweite Projekte in Deutschland, sowie Vertretern des Wirtschaftsministeriums und Mitarbeitern der KWS unterzeichneten heute Dr. Andreas J. Büchting, Sprecher des Vorstandes der KWS AG, sowie sein Vorstandskollege Jochen Beyes den Registrierungsvertrag mit der EXPO.

KWS gehört zu den weltweit führenden Unternehmen im Bereich Pflanzenzüchtung und investiert mehr als 15 % des Umsatzes in Forschung und Entwicklung. Das EXPO-Thema "Mensch - Natur - Technik" ist ein wesentliches Motiv der KWS Forschungsarbeiten und soll im Rahmen des dezentralen Projekts exemplarisch dargestellt werden:

Während der 150 EXPO-Tage sollen dem Besucher im Rahmen einer neu konzipierten Ausstellung der lange Weg von den Bausteinen des Lebens zur ertragreichen und umweltverträglichen Sorte anhand von Video-Installationen, interaktiven Versuchen sowie einer Fülle von ungewöhnlichen wie neuartigen Schauobjekten gezeigt werden. Hinzu ist ein Begleitprogramm geplant, das neben Film- und Musikveranstaltungen auch Symposien und Vortragszyklen umfaßt. Schließlich soll der Besucher durch selbst durchgeführte Versuche und "eigenes Begreifen", Verständnis für die Komplexität und die Lösungsmöglichkeiten der modernen Pflanzenzüchtung erhalten. Das Motto heißt: "Lernen können, ohne belehrt zu werden."

Das neue Biotechnikum zeichnet sich durch die räumliche Integration biotechnischer und klassischer Forschungsmethoden aus, womit der Verzahnung dieser Arbeitsgebiete Rechnung getragen wird. Es beinhaltet vielfältige Möglichkeiten der Kommunikation der Forscher untereinander. Außerdem können die zahlreichen Besucher der KWS künftig, nach dem KWS Prinzip der gläsernen Forschung, unmittelbar die Forschungsarbeiten beobachten.

Im Biotechnikum werden auf einer Fläche von 2 300 m² Labor-, Büro- und Seminarräume entstehen, für die notwendige Technik und Klimakammern stehen noch einmal über 4 000 m² zur Verfügung. Zwei Drittel der Außenflächen sind aus Glas. Insgesamt bietet das Biotechnikum 60 modernste Arbeitsplätze bereits nach dem ersten Bauabschnitt. Nach der Fertigstel-lung des Biotechnikums Mitte 1999 sollen 120 Wissenschaftler, Techniker und Fachkräfte dann dort eng miteinander kommunizieren und arbeiten.