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Interview mit Carsten Grohn

Carsten Grohn
Carsten Grohn

Wie sieht der Ablauf der Breeders Academy für Sie aus?

"Bis Oktober nächsten Jahres bin ich bei KWS UK in England, Cambridge, eingesetzt. Dort werde ich auch an dem ersten Kurs teilnehmen. Auch im April werde ich zwei weitere Kurse, einen davon auch in England und den anderen wahrscheinlich in Zaragoza, Spanien besuchen. Im zweiten Jahr der Breeders Academy werde ich entweder Frankreich oder Italien eingesetzt."

 

Warum haben Sie sich für die Breeders Academy entschieden?

"Ich habe mich für die Breeders Academy entschieden, da es mein Ziel ist, ein erfolgreicher Züchter zu werden und ich denke, dass ich im Rahmen der Breeders Academy hierfür eine gute zielorientierte Ausbildung erhalten werde. Der Mix aus praxisorientierter Ausbildung und Bezug zur aktuellen Forschung über das Kurssystem hat dann im Gegensatz zur Aussicht auf drei Jahre pure Forschung an der Uni für mich den Ausschlag gegeben.

Vorteile eines „trainings on the job“ habe ich bereits kennengelernt: Für mein Masterstudium an der Universität Hohenheim habe ich ein Stipendium von KWS erhalten und konnte während des letzten Jahres bei KWS sowohl ein Praktikum absolvieren als auch ein Projekt bearbeiten, woraus ich Teile für meine Masterarbeit genutzt habe. Auch während meiner Aufenthalte bei den KWS-Tochtergesellschaften AgReliant und Betaseed in den USA habe ich mich stets wohlgefühlt und kann mich gut mit der Marke KWS und der Unternehmensphilosophie identifizieren. Ich habe in der Zeit viele nette Leute kennengelernt, hatte viel Spaß und habe durch diese praktischen Erfahrungen natürlich viel gelernt."

 

Was macht den Einstieg durch die Breeders Academy ins Berufsleben besonders?

"Die Breeders Academy kann eine Art Orientierungsphase sein, dort kann man beispielsweise feststellen mit welcher Fruchtart man gerne arbeiten möchte. Außerdem bietet das Programm viel Abwechslung und man übernimmt schnell Eigenverantwortung für Projekte, bei denen man die notwendigen praktischen Züchter-Fähigkeiten sammelt, die man an der Uni nicht lernen kann.

Im Rahmen der Breeders Academy hat man außerdem die Chance von unterschiedlichen Züchtern und Züchterinnen ausgebildet zu werden, man arbeitetet mit verschiedenen Kulturarten, man lernt die Sicht der Farmer, die Landwirtschaft und die Trends der unterschiedlichen Länder kennen - aufgrund dieser Erfahrungen kann man sich letztendlich seine eigene Philosophie bilden und dieser Hintergrund ist wichtig für eine erfolgreiche, vorausschauende Züchtung."

 

Worauf freuen Sie sich in den nächsten zwei Jahren der Breeders Academy?

"Ich freue mich besonders auf das Arbeiten in einem internationalen Team, in einer guten Arbeitsatmosphäre, auf die Auslandsaufenthalte, die Reisen und die Kurse an den Universitäten. Ich kann jeweils eine ganze Saison in einem internationalen Team arbeiten und dabei natürlich langsam in meine Züchterrolle hineinwachsen, Programme mitleiten und Aufgaben mit Verantwortung übernehmen."

 


 
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