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Rauhafer als Komponente in Zwischenfruchtmischungen

Hafer als Komponente in Zwischenfruchtmischungen
Hafer als Komponente in Zwischenfruchtmischungen

Verwandte Arten der Kulturpflanzen, die in der Hauptfruchtfolge verwendet werden, sollten aus phytosanitärer Sicht nicht als Zwischenfrucht angebaut werden. Rauhafer oder auch besser bekannt als Sandhafer zählt zu der Familie der Süßgräser. Er weist feinere Blätter als der Saathafer auf, hat aber dafür eine hohe Bestockungsrate, so dass eine gute Bodenbedeckung erzielt werden kann. Die gute Unkrautunterdrückungskraft wird zusätzlich noch durch eine schnelle Jugendentwicklung unterstützt.

Der Rauhafer ist im Allgemeinen eine sehr gesunde Pflanze, da er kaum von Haferrost, Haferröte oderMehltau befallen wird. Ein weiterer Vorteil der Rauhafersorte in der Mischung ist, dass er keine Wirtspflanze für wandernde Wurzelnematoden (Pratylenchus penetrans) und freilebende Nematoden (Trichodorus Gruppe) ist. Der Rauhafer setzt keine hohen ackerbaulichen Ansprüche an den Boden voraus. Auch bei einer schlechten Nährstoffverfügbarkeit im Boden ist der Rauhafer in der Lage sich zu entwickeln. Durch sein effizientes Wurzelsystem können schwer verfügbare Nährstoffe aufgeschlossen werden. Dieses hohe Nährstoffaneignungsvermögen betrifft hauptsächlich Stickstoff, Kalium und Phosphor.

 

 
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