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Weißer Senf (Gelbsenf)

Sinapis alba L.

Nematodenresistent

Sorte

Anfälligkeit für Rüben- nematoden

Massenbildung im Anfang

Neigung zum Blühen

Neigung zu Lager

SITO*

2

7

4

5

SIRTE

2

7

3

3

SIBELIUS

2 5 3 2

SYMBOL

2 6 4 2

Quelle: Beschreibende Sortenliste, BSA, 2014
*Züchtereinstufung 2009

 


Nicht resistent

Sorte

Anfälligkeit für Rüben- nematoden

Massenbildung im Anfang

Neigung zum Blühen

Neigung zu Lager

SECO

 - 

5

3

2

SEMPER

 - 

6

4

2

SIGNO

- 6 3 4

Quelle: Beschreibende Sortenliste, BSA, 2014

 

 

Nematoden-Resistenz bei Senf

Die Resistenz einer Senf- bzw. Ölrettichsorte gegen den Rübenzystennematoden Heterodera schachtii wird vom Bundessortenamt nach zweijähriger Prüfung wie folgt bestimmt:

Ausprägungsstufe

Vermehrungsrate

Bedeutung

 

Pf / Pi-Wert

 

1

 

unter

0,1

RESISTENT

2

0,1

bis

0,3

3

0,31

bis

0,5

4

0,51

bis

1,0

NICHT
RESISTENT

5

1,10

bis

2,0

6

2,10

bis

3,0

7

3,10

bis

5,0

8

5,1

bis

8,0

9

 

über

8,0

 

Der sog. Pf / Pi-Wert gibt das Verhältnis des Nematodenbesatzes vor (Pi; Initial) und nach (Pf; Final) Anbau einer Wirtspflanze an.


Resistente Pflanzen sowie Sorten dieser Kulturen gehören verwandtschaftlich ebenfalls zu den Wirtspflanzen von Heterodera schachtii. Ihre Resistenz äußert sich darin, dass die Nematodenlarven zum Schlüpfen angeregt werden und auch in die Pflanzenwurzeln eindringen, eine Bildung von Zysten allerdings weitgehend unterbleibt. Die Dichte der Nematodenpopulation (Pf) geht dadurch mehr oder weniger stark zurück. Der Anbau resistenter Zwischenfruchtsorten kann somit zu einer aktiven Nematodenreduktion beitragen.


Quelle. Beschreibende Sortenliste 2014; Bundessortenamt, Hannover

 

 

 

Anbautipps

Hier finden Sie interessante und wichtige Anbautipps


 
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