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Nährstoffspeicherung

Durch den Anbau von Zwischenfrüchten können Nährstoffe (z. B. Stickstoff, Phosphor) aus dem Boden in der Pflanze konserviert werden. Nicht-Leguminosen können bis zu 75 % des Bodennitrats aufnehmen und speichern. Bei Leguminosen liegt die Aufnahmegrenze bei maximal 50 % des Bodennitrats, aber dafür fixieren sie wiederum den Stickstoff aus der Luft (Ilgen, 1990; König, 1996). Über Winter können die Nährstoffe gespeichert und weniger stark ausgewaschen werden. (KWS AckerFit Masse).


Nach der Mineralisierung im Frühjahr stehen die Nährstoffe der Folgefrucht in pflanzenverfügbarer Form bereit. Je nach C/N-Verhältnis und Biomasse der abgestorbenen Zwischenfrüchte, Bodenart, Einarbeitung der Pflanzenmasse und Witterungsbedingungen sind die Nährstoffe zum Vegetationsbeginn oder im Frühsommer verfügbar.


Die Nährstoffspeicherung wird durch die Pflanzenart sowie dem damit verbundenen Aufwuchs, der Durchwurzelungstiefe bis hin zur Verfügbarkeit von Bodennährstoffen aktiv beeinflusst.

 

Schematische Darstellung zur Bodendurchwurzelung und Nährstoffaufnahme

Quelle: KWS, verändert nach Don et al. 2008 Max Planck Inst. Jena

 

 
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