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Wachstumsregulierung

Linke Pflanze unbehandelt, rechte Pflanze behandelt
Linke Pflanze unbehandelt, rechte Pflanze behandelt

Maßnahmen zur Wachstumsregulierung im Herbst und im Frühjahr können entscheidend zur Ertragssicherung der Rapsbestände beitragen. Aufgrund ihrer positiven Wirkung auf eine gleichmäßige Bestandesentwicklung und die Förderung der Ertragsanlagen ist ihr Einsatz vielerorts zu einer wirtschaftlichen Standardmaßnahme geworden. Zusätzlich besitzen sie die Reduktion von Pilzkrankheiten. Grundsätzlich sollten sich wachstumsregulatorische Maßnahmen an Sortenmerkmalen (z.B. Unterschiede in der Lageranfälligkeit, Vor-Winter-Entwicklung) sowie schlagspezifischen Faktoren (Stickstoffnachlieferung, Bestandesdichte, Witterung) orientieren.

Der Einsatz von Wachstumsreglern im Herbst ist zwingend erforderlich, sobald ein Überwachsen des Rapsbestandes absehbar ist. Das zurückliegende Jahr hat gezeigt, dass besonders bei sehr langer Herbstwitterung sogar mehrfache Einkürzungsmaßnahmen sinnvoll und nötig waren.

 

 
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