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Wachstumsregulierung im Herbst

Hauptziele:

  • Senkung der Auswinterungsgefahr durch Unterbindung der Stängelstreckung.
  • Schutz gegen Phoma lingam bei Einsatz von Wachstumsreglern mit Fungizidwirkung (die Wirkung ist allerdings abhängig vom Mittel).
  • Stärkung des Wurzelwachstums
  • Erhöhung der Stresstoleranz

 

Anwendungszeitpunkt im Herbst

  • Der optimale Behandlungstermin ist das 4–6-Blattstadium.
  • Hat der Raps das 6-Blattstadium erreicht und ist ein Überwachsen des Bestandes absehbar, so ist der unmittelbare Einsatz von Wachstumsreglern notwendig, um eine sichere Einkürzung zu erzielen.

 

Faustregel:

0,1 l Azolfungizid pro Laubblatt des Rapses.

 

Dosierung:

  • Die Dosierung ist abhängig vom Anwendungszeitpunkt und der noch zu erwartenden Witterung bis zum Wintereinbruch.
  • Soll zusätzlich eine fungizide Wirkung gegen Krankheiten (Phoma lingam) erreicht werden, so ist generell die Aufwandmenge zu erhöhen.

 

Vielfach lässt sich eine Azol-Behandlung mit dem Einsatz eines Gräsermittels kombinieren. Zu beachten ist jedoch, dass es sich hinsichtlich des Einsatztermins um eine Kompromisslösung handeln kann (z.B. zu früh für Wachstumsregler, zu spät für Gräserbekämpfung). Aufwandmengen sind in diesem Fall entsprechend anzupassen.
Azole und Graminizide beeinflussen sich in Mischungen in der Regel gegenseitig positiv in der Wirkung.

 

 
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