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Rhizoctonia-Fäule – Keine Entwarnung in Sicht!

Die abgestorbenen Blätter liegen sternförmig am Boden um die Rübe.
Die abgestorbenen Blätter liegen sternförmig am Boden um die Rübe.

Nach zwei Jahren mit einem verhaltenen Auftreten der Späten Rübenfäule (R. solani) in den Hauptbefallsgebieten in Niederbayern, beginnen einige Landwirte bereits die bewährten Bekämpfungsmaßnahmen zu hinterfragen. Im Rheinland ist durch das deutliche Auftreten in 2014 das Augenmerk der Landwirte vermehrt auf Rhizoctonia gerichtet. Dass die Krankheit nicht zu unterschätzen und vieles zu beachten ist, zeigen Dr. Julia Wießner und Dr. Werner Linzmeier, KWS SAAT SE.

Der Pilz R. solani ist einer der bedeutendsten Schaderreger an Kulturpflanzen weltweit. Er kommt in nahezu allen Böden vor und sein Auftreten wird deshalb als ubiquitär bezeichnet. Von R. solani sind bisher 13 Rassen, so genannte Anastomosegruppen (AG) und 31 Untergruppen bekannt, die unterschiedlichste Wirtspflanzen haben können. Für Zuckerrüben ist die AG 2-2IIIB relevant, die in unseren Breiten die Späte Rübenfäule verursacht. Weitere Wirtspflanzen der AG 2-2IIIB sind z. B. Mais, Futterrüben, Ackerbohnen und Gräser.

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(erschienen in zuckerrübenTRENDS, Ausgabe 2015)

 

 
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