PHACI
PHACI ist insbesondere für belastete Fruchtfolgen eine hervorragende Zwischenfrucht, da PHACI kein Wirt für Krankheiten einheimischer Nutzpflanzen ist.
Insbesondere zeichnet sich PHACI durch die Neutralität gegenüber Rübennematoden aus und kann daher auf allen Flächen eingesetzt werden, auf denen Rübennematoden nicht vorkommen.
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PHACI ist relativ anspruchslos und schnellwüchsig. Dies führt zu einer wirkungsvollen Unkrautunterdrückung und Schattengare. PHACI friert über Winter ab. Dank der feingliedrigen Pflanzenrückstände ist PHACI für eine folgende Mulch- oder Direktsaat im Frühjahr sehr gut geeignet. |
In Versuchen der LWK Rheinland zeigte PHACI im Vergleich mit anderen Phaceliasorten eine überdruchschnittliche Unkraut-unterdrückung. Der Frischmasseertrag von PHACI war in diesen Versuchen mit dem anderer Sorten vergleichbar. Tendenziell weist PHACI jedoch einen geringeren Trockenmasseertrag auf.
Diese Versuche bestätigen, dass die zügige Entwicklung eines feingliedrigen Blattapparates zu einer wirksamen Unkrautunter-drückung und gleichzeitig auch guten Bodenbeschattung führt. Reichlich Grünmasse bei geringen Trockensubstanzgehalten untermauern, dass es sich bei PHACI um einen blattreiche Sorte mit einem relativ geringen Anteil an sperriger Gerüstsubstanz handelt. Dies erleichtert nachfolgende Mulch- oder Direktsaatverfahren.
Für den Anbau von PHACI gilt:
| Saatzeit: | Anfang Juli bis Mitte August |
| Saatmenge: | 10 - 15 kg/ ha |
| Düngung: | 40 - 60 kg N/ ha auch in Form von Gülle oder Jauche |