Anbautipps Rübsen
Saatbettvorbereitung
Im allgemeinen ist eine trockene, tiefe Herbstfurche zu empfehlen. Im Frühjahr ist mit wenigen Arbeitsgängen eine flache, nicht zu feinkrümmelige Oberschicht auf abgesetztem Boden zu erstellen. Ackeregge mit engem Strichabstand und Krümelwalze sind hierzu geeignet.
Aussaat
Anzustreben sind Bestandesdichten von 70.000 bis 80.000 Rüben/ ha. Die exakte Ablage erfolgt mit Einzelkornsägeräten bei angemessener Geschwindigkeit. Die Ablageweite beträgt 12 - 16 cm, bei günstigen Verhältnissen bis zu 18 cm. Der Saatgutbedarf beträgt für genetisch einkeimiges Saatgut je nach Ablageweite und Reihenentfernung 2,5 - 3,5 halbe Einheiten (50.000 Pillen).
Düngung
Die Düngung muss sich am Ertragsniveau und der Versorgungsstufe des Bodens orientieren. Als Anhaltspunkt können folgende Mengen dienen:
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N |
200 kg/ ha |
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P2O5 |
160 kg/ ha |
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K2O |
300 kg/ ha |
Phosphat und Kalidünger sollten bereits im Herbst auf die Stoppe gestreut werden, damit die Salzkonzentration für die Rübenpflänzchen nicht zu hoch wird. Die Stickstoffdüngung wird geteilt, 50 % zur Bestellung die andere Hälfte als Kopfdüngung.
Unkrautbekämpfung
Entsprechend der Verunkrautung Einsatz von empfohlenen Mitteln. Bewährt hat sich die Bandspritze bei der Saat. Auflaufendes Unkraut zwischen den Reihen muss dann mit der Maschinenhacke bekämpft werden.
Pflanzenschutz
Entsprechend der regionalen amtlichen Empfehlungen.
Ernte
Je nach Rübentyp ist eine Ernte mit dem Zuckerrübenroder, dem Raufbandroder oder per Hand möglich.