Wald bietet Hochwasserschutz
Planungssicherheit gefordert
In der Bundesrepublik gibt es fast elf Mio. Hektar Wald – das entspricht rund einem Drittel der gesamten Landesfläche. Auf bewaldetem Areal ist das Erosionsrisiko geringer, die Bäume filtern Schadgase aus der Luft und lagern zur Holzproduktion große Mengen des Treibhausgases CO2 ein. Der Wasserhaushalt wird positiv reguliert: Wald reinigt und speichert Wasser.
In einem Statement fordert die ADGW daher, weniger bürokratischen Druck auf die Forstbetriebe auszuüben. Es gelte die rechtlichen Vorgaben zu vereinfachen und den Waldbesitz steuerlich zu entlasten. Nur so ist für Prinz Salm-Salm eine nachhaltige Bewirtschaftung attraktiv. Eine Ökologisierung der Forstpolitik lehnt er ab. Die Waldbesitzer seien sich ohnehin ihrer Verantwortung bewusst. Waldbau arbeitet in großen zeitlichen Dimension: Es wird in Perioden von 100 Jahren und mehr geplant. Ohne verlässliche Rahmenbedingungen verlieren nach Auffassung der ADGW primär kleinere Waldeigentümer das Interesse an ihrer Fläche.