Frankreich und Deutschland weiterhin uneins
Fahrplan EU-Osterweiterung gefährdet
Ursprünglich hatte die Bundesregierung gefordert, dass in der laufenden Agenda-Periode bis 2006 Mittel eingespart werden sollen. Dem hatte Frankreich stets widersprochen. Mittlerweile arbeitet Deutschland darauf hin, wenigstens ab 2007 die Agrar-Subventionen zu verringern. Ob das gelingt, ist genauso so offen wie die Frage, ob Deutschland in der kommenden Woche beim Brüsseler EU-Gipfel dem Agrarkapitel der EU-Osterweiterung zustimmt. Spätestens zum Gipfel in Kopenhagen im Dezember will Deutschland den Streit beilegen. Dies wäre aber dann zu spät für den Fahrplan der EU-Osterweiterung: Bis jetzt ist vorgesehen, dass die Verhandlungen mit den zehn Beitrittskandidaten zum Jahresende abgeschlossen sind. Schröder und Chirac wollen deshalb zum Auftakt des Brüsseler EU-Gipfels erneut miteinander reden.