Deutschland Service/Presse Nachrichten aus der Landwirtschaft 2002 Brüssel bittet zur Kasse

Brüssel bittet zur Kasse

Brüssel, 5. November 2002. Die EU-Kommission fordert von den Mitgliedsstaaten jetzt Mittel der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) zurück. Zahlen soll, wer EU-Regeln missachtet oder nicht ausreichend kontrolliert hat .

Griechenland negativer Spitzenreiter
Insgesamt verlangt die Kommission beachtliche 86.36 Mio. Euro. Spitzenreiter im Negativ-Ranking ist Griechenland mit fast 40 Mio. Euro. Es folgen Spanien (27,4 Mio. Euro) und Frankreich (14,1 Mio. Euro). Im niedrigen einstelligen Millionenbereich bewegen sich Großbritannien, Italien und die Niederlande. Weniger als eine Million Euro sollen Portugal, Österreich und Dänemark zurück zahlen. Griechenland muss vor allem deshalb die Gelder zurück erstatten, weil es seine Viehhaltung nicht ausreichend kontrolliert hat. In den übrigen Fällen haben die EU-Mitglieder meist die Vorschriften für die Lagerhaltung nicht beachtet.

 

EU-Kommission überprüft Kontrollen

Brüssel, 25. Juli 2002. Wie bereits vor geraumer Zeit im so genannten Weißbuch der EU-Kommission angekündigt, sollen die Kontrollen bei Futter- und Lebensmitteln genauer geregelt werden. Aus Brüssel heißt es, künftig werde intensiver Druck auf die einzelnen Mitgliedsstaaten ausgeübt. Mittel  aus den EU-Töpfen sollen dann stärker daran gebunden werden, dass die gemeinschaftlichen Kontrollvorschriften eingehalten und korrekt überwacht werden.
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