Deutschland Service/Presse Nachrichten aus der Landwirtschaft 2002 Steuerschraube wird fester gedreht

Steuerschraube wird fester gedreht

Berlin, 21 November 2002. Das Bundeskabinett steht zu seinem Beschluss, landwirtschaftliche Vorprodukte künftig stärker zu besteuern. Demnach sind hierfür demnächst 16 Prozent Umsatzsteuer fällig.

Gärtnereien besonders betroffen
Laut dem Deutschen Bauernverband wird durch die geplante Gesetzesänderung die bisherige pauschalisierte Umsatzsteuer für land- und forstwirtschaftliche Betriebe faktisch abgeschafft. Besonders hart dürfte sich das für Blumen- und Zierpflanzenerzeuger auswirken: Hier wirkt die schwache Konjunktur bereits seit längerem sehr negativ. Selbst Bündnis 90/Die Grünen betrachten den Entwurf in diesem Punkt als problematisch.
Die Bundesregierung will nach eigenen Angaben die pauschalisierte Einkommens- und Umsatzsteuer für die Landwirtschaft nicht abschaffen. Allerdings soll die Vorsteuerpauschale von 9 auf 7 Prozent abgesenkt werden.

 

 

 

EU will Subventionen senken

Brüssel, 20. Dezember 2002. Die EU-Kommission will der Welthandelsorganisation WTO  in den laufenden Agrargesprächen verringerte landwirtschaftliche Subventionen anbieten. Zuvor müssen dem aber die EU-Mitgliedsstaaten zustimmen.
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