Deutschland Service/Presse Nachrichten aus der Landwirtschaft 2003 Zu Weihnachten ist Geiz nicht geil

Zu Weihnachten ist Geiz nicht geil

Bonn, 19 Dezember 2003. Trotz aller Lust am Sparen – beim Weihnachtsbaum knausern die Deutschen nicht. Rund 25 Millionen Exemplare dürften in diesem Jahr verkauft werden. Die Bonner Schutzgemeinschaft Deutscher Wald beobachtet einen Trend zu teuren Sorten wie Nordmanns- oder Nobilistanne.

Überwiegend heimische Produktion
Während die Fichte – ungeachtet der Konkurrenz durch die Edelbäume weiterhin der Favorit – etwa sechs Euro pro Meter kostet, ist für die gehobenen Weihnachtsbäume das Doppelte bis Dreifache fällig. Etwa 80 Prozent aller in der Bundesrepublik verkauften Weihnachtsbäume stammen aus Deutschland. Der Rest kommt überwiegend aus Dänemark.

Die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald plädiert für Weihnachtsbäume aus heimischer Produktion: Die Transportwege sind meist kürzer als bei Importware und belasten dadurch die Umwelt weniger. Ein Großteil, etwa zwei Drittel, der deutschen Weihnachtsbäume wächst in speziellen Kulturen. Die übrigen sind das Ergebnis eines naturnahen Waldbaus, bei dem regelmäßig junge Bäume entnommen werden, damit der Restbestand besser gedeiht.

 

 

Weihnachten is(s)t traditionell

Bonn, 13. Dezember 2002. Deutsche mögen es an Weihnachten in der Küche klassisch. Laut einer Umfrage der CMA (Centrale Marketing-Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft mbH) kommen zum Fest vor allem Geflügelgerichte auf den Tisch.
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