Künast kritisiert Details
Berlin, 23. Januar. Renate Künast begrüßt prinzipiell die Reformvorschläge von EU-Agrarkommissar Franz Fischler, kritisiert aber einzelne Punkte. So will die Ministerin zwar wie Fischler die Direktzahlungen von der Produktion entkoppeln, ihr Zeitplan ist jedoch ein anderer.
Tempo und Modulation
Geht es nach der Bundesministerin für Verbraucherschutz, sollen die Flächenprämien für Acker- und Grünland schrittweise entkoppelt werden. Dabei plädiert Künast für regionale einheitliche Zahlungen. Die geplante obligatorische Modulation – dabei werden Direktzahlungen der EU teilweise in die nationalen Strukturförderungen integriert – hält sie ebenfalls für richtig. Laut dem Bundesministerium beginnt diese Umwandlung aber zu spät und auf zu niedrigem Niveau.