Aktiv gegen Geflügelpest
Bislang kein Ausbruch
Nachdem vor wenigen Tagen in den Niederlanden erste Verdachtsfälle der so genannten Klassischen Geflügelpest auftraten, soll unbedingt verhindert werden, dass sich die Krankheit ausbreitet. So werden alle Lieferungen von lebendem Geflügel und Bruteiern, die in den vergangenen vier Wochen aus niederländischen Betrieben nach Deutschland gelangten, überprüft. Amtsveterinäre überwachen vorbeugend die betroffenen deutschen Empfängerbetriebe, konnten aber bislang keine Erkrankungen feststellen. In den Niederlanden ist es derzeit verboten, lebendes Geflügel, dessen Bruteier und Gülle zu verbringen.
Die für Menschen ungefährliche Geflügelpest ist insbesondere für Hühner und Puten hochansteckend und kann bei einem Ausbruch binnen kurzer Zeit großen wirtschaftlichen Schaden verursachen.