Deutschland Service/Presse Nachrichten aus der Landwirtschaft 2003 Aktiv gegen Geflügelpest

Aktiv gegen Geflügelpest

Berlin. 5. März 203. Der Verdacht auf Geflügelpest in den Niederlanden hat die deutsche Behörden alarmiert. Das Bundesministerium für Verbraucherschutz Ernährung und Landwirtschaft ergriff inzwischen mit den Ländensministerien erste Schutzmaßnahmen.

Bislang kein Ausbruch
Nachdem vor wenigen Tagen in den Niederlanden erste Verdachtsfälle der so genannten Klassischen Geflügelpest auftraten, soll unbedingt verhindert werden, dass sich die Krankheit ausbreitet. So werden alle Lieferungen von lebendem Geflügel und Bruteiern, die in den vergangenen vier Wochen aus niederländischen Betrieben nach Deutschland gelangten, überprüft. Amtsveterinäre überwachen vorbeugend die betroffenen deutschen Empfängerbetriebe, konnten aber bislang keine Erkrankungen feststellen. In den Niederlanden ist es derzeit verboten, lebendes Geflügel, dessen Bruteier und Gülle zu verbringen.
Die für Menschen ungefährliche Geflügelpest ist insbesondere für Hühner und Puten hochansteckend und kann bei einem Ausbruch binnen kurzer Zeit großen wirtschaftlichen Schaden verursachen.

 

Holland bewältigt Geflügelpest

Den Haag, 25. August. Die Niederlande haben die Geflügelpest offiziell überwunden. Das Landwirtschaftsministerium hat jetzt die letzten, noch bestehenden Transport- und Exportverbote aufgehoben.
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