Bodenpreise schwanken stark
Kleines Handelsvolumen
Am teuersten sind die Böden in Nordrhein-Westfalen. Hier waren im Jahr 2001 pro Hektar (ha) LF durchschnittlich 27.298 Euro fällig. Bayerische Bauern zahlten für die gleiche Fläche 24.307 Euro. Damit führen die beiden Länder die Preisstatistik für Boden an. Am billigsten kommen die Käufer in Brandenburg weg: 2.460 Euro/ha.
Ohnehin ist ein deutliches West-Ost Gefälle zu verzeichnen: In den Alten Bundesländern beträgt der Durchschnittswert 17.300 Euro/ha. Das ist fast fünf mal soviel wie im Osten. Bundesweit sind die Preise im Wirtschaftsjahr 2000/2001 um 3,8 Prozent gestiegen. Generell wird in Deutschland sehr wenig Agrarland gehandelt: 2001 wechselten etwa 100.000 Hektar den Besitzer – das sind lediglich 0,6 Prozent der gesamten landwirtschaftlichen Nutzfläche.