Deutschland Service/Presse Nachrichten aus der Landwirtschaft 2003 Unter Jugendlichen anerkannt: Bauern und Ärzte

Unter Jugendlichen anerkannt: Bauern und Ärzte

Berlin, 27. März 2003. Für rund 90 Prozent aller Jugendlichen sind Landwirte und Ärzte die gesellschaftlich wichtigsten Berufe. Laut einer Jugendstudie des Emnid-Institutes rangieren die Bauern und Mediziner damit noch vor Wissenschaftlern und Lehrern.

Fernsehen als Infoquelle
Im Auftrag das Vereins Information.Medien.Agrar (Ima) befragten die Meinungsforscher junge Leute im Alter von 10 bis 18 Jahren. Etwa fünfzig Prozent der Umfrageteilnehmer bescheinigten  den Landwirten einen verantwortungsvollen Umgang mit Umwelt und Tier. Diese positive Einschätzung nimmt jedoch mit zunehmendem Alter und höherer Schulbildung ab:  Etwa die Hälfte der 10- bis 12jährigen glaubt, dass die Bauern umweltbewusst wirtschaften. In der   Altersgruppe der 16- bis 18jährigen denkt das nur jeder Dritte. Hauptschüler sehen das Thema Landwirtschaft und Umwelt mehrheitlich positiv. Bei den Gymnasiasten gilt das für jeden Dritten.

Den meisten Jugendlichen ist die Landwirtschaft nicht gleichgültig, zu ihren Hauptinteressen zählt sie aber nicht. Produktqualität, Tierschutz und Produktionsmethoden sind für Kinder und Teenager die wichtigsten Agrarthemen. Ihre Information über Bauern und deren Arbeit beziehen die Jugendlichen überwiegend durch das Fernsehen und aus eigener Beobachtung.

 

Unterricht im Stall

Bonn, 20. Mai. Viele Kinder und Jugendliche kennen die Landwirtschaft nur noch aus der Theorie.
Unter dem Motto „der Bauernhof als Klassenzimmer" startet ab Anfang Juni zum zweiten Mal eine Aktion, die jungen Menschen den landwirtschaftlichen Alltag spannend vermittelt. 
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