Deutschland Service/Presse Nachrichten aus der Landwirtschaft 2003 Impfen statt Keulen

Impfen statt Keulen

Luxemburg, 18. Juni. Die EU plant bei der Bekämpfung der Maul- und Klauenseuche (MKS) einen Kurswechsel: Bei einem erneuten Ausbruch soll im Notfall geimpft werden. Damit will die Gemeinschaft zukünftig Massentötungen von Nutztieren vermeiden.

Kann zukünftig im Notfall durch Impfungen geschützt werden
Kann zukünftig im Notfall durch Impfungen geschützt werden

Keine Prophylaxe
Die EU-Agrarminister haben sich vor kurzem in Luxemburg darauf geeinigt, die Richtlinien zur MKS-Impfung dahingehend zu ändern. Ein förmlicher Beschluss steht noch aus, doch die neue Reglung dürfte ab Mitte 2004 gelten: Von MKS betroffene Bestände werden dann geimpft und sind zugleich vom Verzehr ausgeschlossen. Eine vorbeugende Impfung lehnt die EU weiterhin ab.

 

Schutz vor Krankheiten

Brüssel, 30. September 2003. Die EU-Agrarminister haben am Montag neue Vorschriften zum Schutz vor Zoonosen verabschiedet. Als Zoonosen werden vom Tier auf den Menschen übertragbare Krankheiten bezeichnet.
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