Impfen statt Keulen
Luxemburg, 18. Juni. Die EU plant bei der Bekämpfung der Maul- und Klauenseuche (MKS) einen Kurswechsel: Bei einem erneuten Ausbruch soll im Notfall geimpft werden. Damit will die Gemeinschaft zukünftig Massentötungen von Nutztieren vermeiden.
Keine Prophylaxe
Die EU-Agrarminister haben sich vor kurzem in Luxemburg darauf geeinigt, die Richtlinien zur MKS-Impfung dahingehend zu ändern. Ein förmlicher Beschluss steht noch aus, doch die neue Reglung dürfte ab Mitte 2004 gelten: Von MKS betroffene Bestände werden dann geimpft und sind zugleich vom Verzehr ausgeschlossen. Eine vorbeugende Impfung lehnt die EU weiterhin ab.