Deutschland Service/Presse Nachrichten aus der Landwirtschaft 2004 Weniger BSE-Fälle in der EU

Weniger BSE-Fälle in der EU

Brüssel, 12. Januar 2004. Die Zahl der BSE-Fälle sinkt in den meisten Staaten der Europäischen Union. Lediglich in Spanien und Portugal gab es mehr erkrankte Rinder

Missstände abgestellt
Deutschland, Frankreich und das Vereinigte Königreich verzeichneten 2003 nur halb so viele BSE-Erkrankungen wie im Jahr zuvor. Das verstärkte Auftreten von BSE auf der Iberischen Halbinsel führt die Brüsseler EU-Kommission auf verstärkte Kontrollen zurück: In Portugal wurden 2002 in den Ställen verendete Fälle nicht lückenlos untersucht und in Spanien wurden bislang Risikotiere nicht vollständig erfasst. Beide Missstände haben die Kommission nach eigenen Angaben mittlerweile abgestellt. Im Vereinigten Königreich wird inzwischen gefordert, auch das Fleisch von mehr als dreißig Monaten alten Rindern zu vermarkten. Aufgrund des abnehmenden Seuchendrucks, heißt es dort von offizieller Seite, sei das gerechtfertigt. Die EU-Kommission will diesen Vorstoß diskutieren.

 

 

Schärfere Regeln für Hormone und Antibiotika

Brüssel, 17. Dezember 2002. Die EU schränkt den Einsatz von Hormonen und Antibiotika in der Tierhaltung weiter ein. Die Agrarminister beschlossen in Brüssel, das bestehende Anwendungsverbot für fünf Hormone, darunter die Sexualhormone Progesteron und Testosteron, zu verlängern. Neu in der Negativliste ist die Substanz „17-beta-Östradiol“.
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