Deutschland Service/Presse Nachrichten aus der Landwirtschaft 2004 Landwirtschaftliche Einkommen erneut gesunken

Landwirtschaftliche Einkommen erneut gesunken

Berlin, 5. Februar 2004: Zum dritten Mal in Folge sind die Einkommen der deutschen Landwirte geschrumpft. Alleine für das Wirtschaftsjahr 2002/03 weist der aktuelle ernährungs- und agrarpolitische Bericht der Bundesregierung ein Minus von 19,8 Prozent aus. Das entspricht durchschnittlich rund 27.000 Euro pro Betrieb.

Witterung und Preisverfall

Bundeslandwirtschaftsministerin Renate Künast begründete die Verluste mit preisbedingten Einbußen und der Witterung. Sinkende Erlöse mussten die Landwirte laut Künast vor allem bei Milch, Getreide und Schweinefleisch hinnehmen. Für das laufende Wirtschaftsjahr prognostiziert die Minsterin Einkommensrückgänge von 3 bis 8 Prozent.

Ökobetriebe weisen nominell bessere Ergebnisse vor, als konventionelle landwirtschaftliche Unternehmen. So verzeichnen die Öko-Landwirte ein Minus von lediglich 0,6 Prozent. Ökologisch wirtschaftende Landwirte bilanzieren mit durchschnittlich 33.599 Euro Gewinn ein um rund 6.000 Euro höheres Ergebnis als ihre konventionellen Kollegen. Die sinkenden Schweinepreise haben die Ökobetriebe weniger als auf die übrige Agarproduktion berührt: Diese Veredlungsform ist auf den Biohöfen weniger verbreitet als in der gesamten deutschen Landwirtschaft.

 

 

Erzeugeranteil sinkt rapide

Berlin, 14. Februar 2003. Die Erzeugerpreise werden immer stärker von den Verbraucherpreisen entkoppelt. Laut dem Bundesverbraucherministerium (BMVEL) ist der Anteil der Landwirte seit 1970 deutlich gesunken.
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