Deutschland Service/Presse Nachrichten aus der Landwirtschaft 2004 Mühlen mahlen mehr

Mühlen mahlen mehr

Bonn, 28. Februar 2004. Die deutschen Mühlen haben im vergangenen Jahr eine neue Rekordmenge verarbeitet. Insgesamt 7,5 Mio. Tonnen (t) Brotgetreide. Nach Angaben des Verbandes Deutscher Mühlen (VDM), Bonn sind das 200.000 t mehr als im bisherigen Rekordjahr 2002.

Problemjahr 2003

Die Produktionsmenge bestand 2003 zu 88 Prozent aus Weizen, der Rest entfiel auf Roggen. Rund 90 Prozent ihres Mehls setzten die Mühlen im Inland ab. Die Exportmenge von 750.000 t ging überwiegend in andere EU-Staaten. Aufgrund der großen Dürre im vergangenen Sommer mussten die Mahlbetriebe teilweise aus weiter entfernt liegenden Regionen Getreide zukaufen. Darüber hinaus, so der VDM, seien aufwändige Maßnahmen zur Qualitätssicherung notwendig gewesen.

Etwa drei Viertel des in Deutschland produzierten Mehls werden in Silowagen direkt zu den Backbetrieben transportiert. Weitere 20 Prozent füllen die Mühlen in Gebinde für Großverbraucher ab. Die Privathaushalte in der Bundesrepublik sind da fast schon Nebensache: Sie konsumieren lediglich 6 Prozent.

 

Erntedank 2003: Brot und Getreide

Bonn, 5. Oktober 2003. Für die Bundesbürger sind Brot und Getreide die wichtigsten Erntesymbole. Das ergab eine Umfrage der Bonner Vereinigung Getreide-, Markt- und Ernährungsforschung GmbH (GMF) zum diesjährigen Erntedankfest.
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