Mühlen mahlen mehr
Problemjahr 2003
Die Produktionsmenge bestand 2003 zu 88 Prozent aus Weizen, der Rest entfiel auf Roggen. Rund 90 Prozent ihres Mehls setzten die Mühlen im Inland ab. Die Exportmenge von 750.000 t ging überwiegend in andere EU-Staaten. Aufgrund der großen Dürre im vergangenen Sommer mussten die Mahlbetriebe teilweise aus weiter entfernt liegenden Regionen Getreide zukaufen. Darüber hinaus, so der VDM, seien aufwändige Maßnahmen zur Qualitätssicherung notwendig gewesen.
Etwa drei Viertel des in Deutschland produzierten Mehls werden in Silowagen direkt zu den Backbetrieben transportiert. Weitere 20 Prozent füllen die Mühlen in Gebinde für Großverbraucher ab. Die Privathaushalte in der Bundesrepublik sind da fast schon Nebensache: Sie konsumieren lediglich 6 Prozent.