Deutsche essen mehr Fleisch
Frankfurt,18. März 2004. Der Fleischverzehr ist im vergangenen Jahr leicht gestiegen: Pro Kopf verzehrten die Deutschen im vergangenen Jahr 60,8 Kilogramm. Das waren laut dem Deutschen Fleischerverband, Frankfurt, 800 Gramm mehr als 2002.
Steigender Konsum – sinkende Ausgaben
Durch die BSE-Krise war der Fleischkonsum 2001 erheblich gesunken. Seitdem zeigt die Verbrauchskurve nach oben, hat aber nicht das frühere Niveau erreicht. Beliebteste Fleischsorte ist in Deutschland Schweinefleisch: Im Durchschnitt verzehrte jeder Bundesbürger 39,3 kg. Hühnerfleisch rangiert mit 10,6 kg pro Kopf an zweiter Stelle. Rind nimmt in dem Ranking den dritten Platz ein – statistisch gesehen isst jeder Deutsche 8,7 kg pro Jahr. Der Rindfleischverzehr ist leicht rückläufig. Und wie immer spielt der Preis eine große Rolle: Obwohl im vergangenen Jahr 2,3 Prozent mehr Fleisch über die Ladentheke gingen, verringerten sich die Gesamtausgaben dafür um 4,6 Prozent.