Deutschland Service/Presse Nachrichten aus der Landwirtschaft 2004 Zahlstellen der Mitgliedsstaaten funktionieren

Zahlstellen der Mitgliedsstaaten funktionieren

Brüssel, 13. Mai 2004. Die neuen Mitglieder haben pünktlich zum Beitritt ihre Zahlstellen für EU-Subventionen eingerichtet. Das bestätigte vergangene Woche die EU-Kommission. Noch kurz vor der Osterweiterung war unklar, ob die Mittel- und Osteuropäischen Staaten (MOEL) das pünktlich zum 1. Mai schaffen würden.


Teilweise noch Provisorien

Agrarkommissar Franz Fischler hatte zuletzt im März den Aufbau der Zahlstellen dringend angemahnt. Mittlerweile haben alle MOEL die Forderung erfüllt, wenn auch teilweise nur mit provisorischen Einrichtungen. Tschechien, Polen und Malta können bereits komplette Institutionen vorweisen. Die Zahlstellen in den übrigen Ländern müssen noch durch die EU offiziell anerkannt werden.

Damit ist sicher gestellt, dass die Landwirte in den MOEL Mittel aus Brüssel erhalten: Direktzahlungen gibt es erst ab kommenden Oktober, aber Exporterstattungen, Zuschüsse für den ländlichen Raum und einige andere Beihilfen können über funktionsfähige Zahlstellen geleistet werden.

Sollten sich die Provisorien in einigen MOEL nicht bewähren, will die EU-Kommission die betroffenen Staaten in Regress nehmen.

 

EU-Agrarreformen leicht gemacht

Berlin, 21. November 2003. Entkopplung und Direktzahlung – die Begriffe sind in der Diskussion um die EU-Agrarreform allgegenwärtig. Der Deutsche Bauernverband (DBV) erklärt in einer Broschüre, was das in der Praxis bedeutet.
mehr