Deutschland Service/Presse Nachrichten aus der Landwirtschaft 2004 Deutsche essen wieder mehr Fleisch

Deutsche essen wieder mehr Fleisch

Bonn, 6. September 2004. Die Deutschen haben im vergangenen Jahr erstmals seit der Krise um BSE wieder mehr Fleisch gegessen.

Deutsche essen wieder mehr Fleisch
Deutsche essen wieder mehr Fleisch
Nach Angaben der Zentralen Markt- und Preisberichtstelle (ZMP) lag der Pro-Kopf-Verbrauch an Fleisch im vergangenen Jahr bei insgesamt 90 kg. Schweinefleisch liegt mit rund 60 Prozent in der Gunst der Konsumenten vorn, der Durchschnittsverbrauch ist im Schnitt um mehr als 1 kg auf 55,9 kg gestiegen. An der Spitze des europäischen Fleischverbrauchs liegt Spanien mit 125 kg pro Einwohner, gefolgt von Dänemark mit 117 kg. Mit deutlichem Abstand folgen Irland, Frankreich und Portugal, wo im Schnitt zwischen 105 kg und 110 kg Fleisch verzehrt werden. Angeführt von Österreich verbrauchten die übrigen Länder der EU-15, wie auch Deutschland, zwischen 75 kg und 100 kg Fleisch pro Kopf. Lediglich in Finnland wird mit rund 65 kg pro Kopf am wenigsten Fleisch gegessen.

Im Vergleich mit der EU-15 weisen die neuen Mitgliedstaaten der Union im Durchschnitt wesentlich niedrigere Werte im Fleischverbrauch auf. Während Einwohner Polens, Tschechiens, Ungarns und Sloweniens mit rund 70 kg bis 95 kg schon auf beachtliche Werte kommen, fällt insbesondere Lettland mit durchschnittlich rund 40 kg deutlich ab.

 

 

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