Landwirtschaft im Dialog mit der Gesellschaft
Um das wachsende Informationsdefizit der Verbraucher gegenüber der Landwirtschaft und Nahrungsmittelproduktion abzubauen, ist eine gezielte Kommunikation mit der Gesellschaft und den Medien unverzichtbar. Dieses Fazit zogen rund 450 Teilnehmer auf dem Kongress der Europäischen Landwirtschaft, der vom Verband der Europäischen Landwirtschaft (CEA) gemeinsam mit dem europäischen Bauernverband (COPA) und der europäischen Genossenschaftsorganisation (COGECA) durchgeführt wurde.
Verständnis durch Informationen
Ein offener Dialog und mehr Transparenz gegenüber den Verbrauchern wurden von den Kongressteilnehmern als Voraussetzung für ein positives Image der Agrarwelt herausgestellt. Um das Überleben des europäischen Agrarmodells und die Akzeptanz der Landwirtschaft bei den Verbrauchern zu sichern, sei eine neue Informationspolitik notwendig. Die Gesellschaft müsse für die Belange der Landwirte gewonnen und ihre Leistungen den Verbrauchern näher gebracht werden. Die Kongressteilnehmer forderten von Gesellschaft und Politik Verständnis für die Belange der Landwirtschaft. Verbraucher könnten nicht grundlegende Veränderungen in der Landwirtschaft verlangen, ohne im Gegenzug die Verantwortung für seine eigene Produktauswahl zu übernehmen.