Deutschland Service/Presse Nachrichten aus der Landwirtschaft 2004 Landwirtschaft im Dialog mit der Gesellschaft

Landwirtschaft im Dialog mit der Gesellschaft

Brüssel, 6 Oktober 2004. Die europäische Landwirtschaft muss ihren Stellenwert im Dialog mit der Gesellschaft neu definieren.

Um das wachsende Informationsdefizit der Verbraucher gegenüber der Landwirtschaft und Nahrungsmittelproduktion abzubauen, ist eine gezielte Kommunikation mit der Gesellschaft und den Medien unverzichtbar. Dieses Fazit zogen rund 450 Teilnehmer auf dem Kongress der Europäischen Landwirtschaft, der vom Verband der Europäischen Landwirtschaft (CEA) gemeinsam mit dem europäischen Bauernverband (COPA) und der europäischen Genossenschaftsorganisation (COGECA) durchgeführt wurde.

Verständnis durch Informationen

Ein offener Dialog und mehr Transparenz gegenüber den Verbrauchern wurden von den Kongressteilnehmern als Voraussetzung für ein positives Image der Agrarwelt herausgestellt. Um das Überleben des europäischen Agrarmodells und die Akzeptanz der Landwirtschaft bei den Verbrauchern zu sichern, sei eine neue Informationspolitik notwendig. Die Gesellschaft müsse für die Belange der Landwirte gewonnen und ihre Leistungen den Verbrauchern näher gebracht werden. Die Kongressteilnehmer forderten von Gesellschaft und Politik Verständnis für die Belange der Landwirtschaft. Verbraucher könnten nicht grundlegende Veränderungen in der Landwirtschaft verlangen, ohne im Gegenzug die Verantwortung für seine eigene Produktauswahl zu übernehmen.

 

 

Positive Entwicklung der ostdeutschen Landwirtschaft

Berlin, 22. September 2004. Die Bundesregierung sieht die Entwicklung der Landwirtschaft im Osten Deutschlands positiv. Wettbewerbsfähige Strukturen sind die Voraussetzung für eine selbsttragende Entwicklung. In der Erzeugung Nachwachender Rohstoffe liegen noch erhebliche Potentiale brach.
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