Deutschland Service/Presse Nachrichten aus der Landwirtschaft 2004 KfW-Programme für erneuerbare Energien

KfW-Programme für erneuerbare Energien

Bonn, 24. November 2004. In den vergangenen fünf Jahren hat die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) insgesamt 1.659 Vorhaben zur Gewinnung erneuerbarer Energien mit Darlehen von mehr als 385 Mio. Euro gefördert. Dabei unterstützt die Förderbank nach eigenen Angaben schwerpunktmäßig Biogas- und Biomasseanlagen.

Ernte von Energiemais
Ernte von Energiemais

Die Finanzierung der Programme ist nach Meinung der KfW ein wichtiger Mosaikstein zur Bewältigung der klimapolitischen Herausforderungen. Der Ausbau der erneuerbaren Energien hilft mit, die Treibhausgasemissionen zu reduzieren und unterstreicht Deutschlands internationale Vorreiterrolle im Umweltschutz. Seit Überarbeitung und Neustart des Programms im Mai 2004 wachsen die Förderzusagen, so die KfW. Unter anderem wurde die Förderung von Biomasseanlagen verbessert und auch Kommunen sind jetzt antragsberechtigt.

 

Im Programm Erneuerbare Energien werden nach GfK-Angaben derzeit bei einer 20-jährigen Laufzeit und drei tilgungsfreien Anlaufjahren zu einem effektiven Jahreszins von 3,91 Prozent für die ersten 10 Jahre folgende Maßnahmen gefördert: die Errichtung von Anlagen zur Verfeuerung fester Biomasse zur Wärmeerzeugung ab 100 kW Nennleistung und zur kombinierten Strom- und Wärmeerzeugung, die Errichtung und Erweiterung von Anlagen zur Gewinnung und Nutzung von Biogas aus Biomasse, die Errichtung von Anlagen zur Nutzung der Tiefengeothermie und die Erweiterung, Reaktivierung sowie Sanierung zur ökologischen Verbesserung von Wasserkraftanlagen bis zu einer installierten elektrischen Nennleistung von 500 kW. Bei Vorhaben zur Verfeuerung fester Biomasse zur Wärmeerzeugung oder bei der Nutzung von Tiefengeothermie wird, zusätzlich zur Errichtung der Anlage, für das zu errichtende Wärmenetz ein Teilschulderlass in Höhe von 50 EUR/m Rohrleitung bei einem nachgewiesenen Mindestwärmeabsatz von 1,5 MWh/Jahr und Meter Rohrlänge gewährt.

 

 

Autoindustrie setzt auf BTL-Kraftstoffe

Wolfsburg, 3. November 2004. Die Automobilindustrie sieht im Einsatz von synthetischen Biokraftstoffen, den BTL-Kraftstoffen, eine ernst zu nehmende Option für die Zukunft. Das haben Vertreter von deutschen Autoherstellern im Rahmen des Kongresses "Synthetische Kraftstoffe – Techniken, Potentiale, Perspektiven" deutlich gemacht.
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