Deutschland Service/Presse Nachrichten aus der Landwirtschaft 2004 Bundestag beschließt Agrarhaushalt 2005

Bundestag beschließt Agrarhaushalt 2005

Berlin, 26. November 2004. Der Beschluss des Bundestages über den Agrarhaushalt 2005 wird nach Berechnungen des Deutschen Bauernverbandes (DBV) für die heimische Landwirtschaft erhebliche Mehrbelastungen in Höhe von 550 Mio. Euro zur Folge haben.

Der Verband geht von einer Welle von Steuer- und Abgabenerhöhungen aus, die ab 2005 auf die Landwirte zukommen. Der Agrarstandort Deutschland wird im europäischen Wettbewerb damit weiter geschwächt, so der DBV.

In seiner Kritik rechnet der Bauernverband weiter vor, dass die Steuererhöhungen bei Agrardiesel 287 Mio. Euro ausmachen werden. Während in europäischen Nachbarländern angesichts der stark gestiegenen Ölpreise die Steuersätze für Agrardiesel gesenkt wurden, um die Landwirte zu entlasten und im Wettbewerb zu stärken, werden den Bauernfamilien in Deutschland neue Opfer auferlegt. Der Verband weist weiter darauf hin, dass sich die Kürzungen der Bundeszuschüsse an die Landwirtschaftliche Krankenversicherung auf 82 Mio. Euro summieren. Durch die Kürzungen des Bundeszuschusses für die Landwirtschaftliche Unfallversicherung von 250 Mio. auf 150 Mio. Euro erwartet der DBV Beitragserhöhungen für die Landwirte. Außerdem werden die Bundesmittel in der Gemeinschaftsaufgabe Agrarstruktur und Küstenschutz um 44 Mio. auf 685 Mio. Euro gekürzt, rechnet der DBV vor. 

 

 

EU zahlt mehr für Bauern

Brüssel, 03. Mai 2003. Das Agrarbudget der Europäischen Union wird im kommenden Jahr auf 50,7 Mrd. Euro veranschlagt. Das sind laut EU-Haushaltskommissarin Michele Schreyer 9 Prozent mehr als im Vorjahr.

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