Stimmung in der Landwirtschaft verbessert
Berlin, 20. Januar 2006. Die Stimmungslage in der deutschen Landwirtschaft hat sich auffallend verbessert. Das zeigte das Konjunktur- und Investitionsbarometer Agrar, das im Auftrag des Deutschen Bauernverbandes (DBV), der Landwirtschaftlichen Rentenbank und des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) sowie des Bundesverbandes der Lohnunternehmen regelmäßig erhoben wird.
Der Index, der sich aus der repräsentativen Befragung rund 2.000 Landwirten und Lohnunternehmen ableitet, lag im Dezember 2005 bei 88 Punkten, während er im letzten Quartal noch 67 Punkte notierte. Damit erreichte er den besten Wert seit vier Jahren. Der Bauernverband bewertet den deutlichen Anstieg zum einen als Vertrauensvorschuss der Landwirte in die neue Bundesregierung und sieht zum anderen positive Zeichen für mehr Investitionen in der Landwirtschaft.
Vor allem die Einschätzung der aktuellen wirtschaftlichen Lage fiel zuletzt viel besser aus. Die wirtschaftliche Situation in den kommenden zwei bis drei Jahren wird moderat besser eingeschätzt als noch im September 2005. Hierbei sehen vor allem nordwest- und ostdeutsche Landwirte ihre aktuelle Situation positiver als die Landwirte in Süddeutschland. Im Vergleich zwischen den Betriebsformen beurteilen Veredlungsbetriebe ihre Situation positiver als Ackerbau- und Futterbaubetriebe. In allen Betriebsformen hat sich die Stimmung verbessert. Die Investitionsbereitschaft der Landwirte steigt erkennbar an, so der Bauernverband weiter. Rund 46 % der Befragten planen Investitionen in der ersten Jahreshälfte 2006, mehr als noch vor einem Jahr. Besonders deutlich steigen sollen dabei Investitionen in Wirtschaftsgebäude. Die Investitionspläne in Maschinen und Geräte könnten nach DBV-Information ebenso einen leichten Schub verzeichnen. Die Investitionen in außerlandwirtschaftliche Bereiche – insbesondere die Bioenergie - setzen sich in etwa fort. Hier ist auch ein Trend zu größeren Investitionsvolumina erkennbar.
Vor allem die Einschätzung der aktuellen wirtschaftlichen Lage fiel zuletzt viel besser aus. Die wirtschaftliche Situation in den kommenden zwei bis drei Jahren wird moderat besser eingeschätzt als noch im September 2005. Hierbei sehen vor allem nordwest- und ostdeutsche Landwirte ihre aktuelle Situation positiver als die Landwirte in Süddeutschland. Im Vergleich zwischen den Betriebsformen beurteilen Veredlungsbetriebe ihre Situation positiver als Ackerbau- und Futterbaubetriebe. In allen Betriebsformen hat sich die Stimmung verbessert. Die Investitionsbereitschaft der Landwirte steigt erkennbar an, so der Bauernverband weiter. Rund 46 % der Befragten planen Investitionen in der ersten Jahreshälfte 2006, mehr als noch vor einem Jahr. Besonders deutlich steigen sollen dabei Investitionen in Wirtschaftsgebäude. Die Investitionspläne in Maschinen und Geräte könnten nach DBV-Information ebenso einen leichten Schub verzeichnen. Die Investitionen in außerlandwirtschaftliche Bereiche – insbesondere die Bioenergie - setzen sich in etwa fort. Hier ist auch ein Trend zu größeren Investitionsvolumina erkennbar.