Geringere Zuckerproduktion beschlossen
Brüssel, 2. März 2006. Die EU-Mitgliedstaaten haben mit großer Mehrheit einer Kürzung der Zuckerproduktion im kommenden Wirtschaftsjahr zugestimmt.
Das berichtet AgriManager, das Service-Portal der Agrarzeitung Ernährungsdienst, im Internet. Danach votierten die Vertreter im Verwaltungsausschuss Zucker dafür, dass die europäische Zuckererzeugung im Durchschnitt 13,6 % niedriger ausfallen soll, als die Quote es erlaubt. Nur Polen, Finnland, Griechenland und Litauen stimmten gegen den Kommissionsvorschlag, Ungarn und Litauen enthielten sich der Stimme.
Damit votierten alle größeren Zuckerproduzenten der früheren EU-15 für die Kürzung. Auf die deutschen Rübenerzeuger kommt eine Verminderung um 16,3 % zu, auf die französischen Erzeuger eine Kürzung von 16,1 %, in Österreich von 14,8 %. Länder mit hoher B-Quote werden für die Zuckerüberschüsse in der EU verantwortlich gemacht und sollen stärker in die Pflicht genommen werden, so die Meldung weiter.
Damit votierten alle größeren Zuckerproduzenten der früheren EU-15 für die Kürzung. Auf die deutschen Rübenerzeuger kommt eine Verminderung um 16,3 % zu, auf die französischen Erzeuger eine Kürzung von 16,1 %, in Österreich von 14,8 %. Länder mit hoher B-Quote werden für die Zuckerüberschüsse in der EU verantwortlich gemacht und sollen stärker in die Pflicht genommen werden, so die Meldung weiter.