Nachwachsende Rohstoffe für die chemische Industrie
Marl, 16. März 2006. Die Bundesregierung hat sich hohe Ziele in der Entwicklung bei der Erzeugung nachwachsender Rohstoffe gestellt.
Dies betonte Dr. Peter Paziorek, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV), anlässlich der Eröffnung der Veranstaltung BioRenewables Days. Das gelte nicht nur für die energetische Nutzung, sondern insbesondere auch für die stoffliche Nutzung. Die Vorzüge der Verwendung nachwachsender Rohstoffe, nämlich die Schonung fossiler Ressourcen, die Entlastung der Umwelt, die Reduzierung von Abfallströmen und die Schaffung von Arbeitsplätzen durch innovative Produkte und Produktionsverfahren müssten verstärkt genutzt werden, so der Staatssekretär.
Der Koalitionsvertrag habe ausdrücklich die Förderung von Spitzentechnologien und der Projektförderung als Schwerpunkt genannt. Gerade ein rohstoffarmes, aber technologie- und exportorientiertes Land wie Deutschland müsse zur nachhaltigen Sicherung seines Wohlstandes auf die Stärkung von Innovationen setzen. Paziorek erklärte, dass das BMELV trotz massiver Einsparzwänge auch in 2006 rund 54 Mio. Euro für Forschungs-, Entwicklungs- und Demonstrationsvorhaben und für Projekte zur Markteinführung bei nachwachsenden Rohstoffen vorsehe. Damit könnten wichtige Impulse gegeben werden.
Der Koalitionsvertrag habe ausdrücklich die Förderung von Spitzentechnologien und der Projektförderung als Schwerpunkt genannt. Gerade ein rohstoffarmes, aber technologie- und exportorientiertes Land wie Deutschland müsse zur nachhaltigen Sicherung seines Wohlstandes auf die Stärkung von Innovationen setzen. Paziorek erklärte, dass das BMELV trotz massiver Einsparzwänge auch in 2006 rund 54 Mio. Euro für Forschungs-, Entwicklungs- und Demonstrationsvorhaben und für Projekte zur Markteinführung bei nachwachsenden Rohstoffen vorsehe. Damit könnten wichtige Impulse gegeben werden.