Biodiesel-Fahrzeug beim Rennen auf dem Nürburgring
Wie die Union zur Förderung der Oel- und Proteinpflanzen (UFOP) und die Fördergemeinschaft Nachhaltige Landwirtschaft (FNL) mitteilen, tritt Smudos Ford Mustang dabei als erstes Rennauto überhaupt mit einer Karosserie aus pflanzlicher Faser und Biodiesel-Motor an und beweist so, dass Umweltverträglichkeit auch im Automobilsport machbar ist. Biodiesel sei echte Flowerpower, denn er ist aus Pflanzenöl und unter den alternativen Kraftstoffen der bislang erfolgreichste.
Da Biodiesel in Sachen Ökologie gegenüber mineralischem Diesel die Nase vorn habe und zudem immer wieder “nachwächst”, setze Smudo seit Beginn seiner Motorsportkarriere auf die Power aus der Pflanze. Denn auch im Langstreckenrennsport zählten schließlich Siegerqualitäten und Ausdauer zu den gefragten Stärken, so der Rennfahrer. Gemeinsam mit Smudo und dessen Team (fourmotors GmbH, PlayStation Portable (PSP), und Kumho Tires) realisierte UFOP seit 2003 die Verwendung von Biodiesel im Rennsport. Im vergangenen Jahr lieferte der Renneinsatz wertvolle Informationen hinsichtlich der Verwendung von Biodiesel in Verbindung mit Rußpartikelfiltern.'
In Deutschland bieten rund 1.900 Tankstellen den in der Regel auf Basis von Rapsöl hergestellten Biodiesel an. Hier wird etwa ein Viertel des Biodiesels abgesetzt. Die beiden übrigen drei Viertel teilen sich Nutzfahrzeugbetreiber, die den Biodiesel direkt beziehen und Erdölraffinerien, die den Biodiesel in Anteilen von bis zu 5 % konventionellem Diesel beimischen.