Deutschland Service/Presse Nachrichten aus der Landwirtschaft 2006 Freigaben für Biodiesel bleiben bestehen

Freigaben für Biodiesel bleiben bestehen

Berlin, 1. September 2006. Nach Recherchen der Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen (UFOP) ist die in einigen Medienberichten veröffentlichte Mitteilung, dass Fahrzeughersteller die Freigaben für Biodiesel zurückgezogen hätten, nicht korrekt.

Zeit zu tanken?
Zeit zu tanken?

Richtig sei vielmehr, dass Altfahrzeuge mit Biodieselfreigabe auch weiterhin den alternativen Kraftstoff tanken dürfen. Lediglich für Neufahrzeuge, die jetzt mit so genannten selbst regenerierenden Partikelfiltern ausgestattet werden, könnten aus technischen Gründen keine Freigaben mehr erteilt werden.

Hintergrund sei dabei nicht mangelnde Qualität des Biodiesels, sondern sein unterschiedliches Einspritzverhalten im Vergleich zu normalem Dieselkraftstoff. So komme es bei der für die Regeneration des Partikelfilters erforderlichen Nacheinspritzung mit Biodiesel zu einer beschleunigten Motorölverdünnung. Aus diesem Grund weist UFOP ausdrücklich darauf hin, PKW mit selbst regenerierenden Dieselpartikelfiltersystemen nicht mit Biodiesel zu betanken.

In der Presse waren Fahrzeughersteller zitiert worden, die schwankende Biodieselqualitäten beklagten. In diesem Zusammenhang empfiehlt UFOP, ausschließlich Biodiesel an Tankstellen zu tanken, die sich dem Qualitätssicherungssystem der Arbeitsgemeinschaft Qualitätsmanagement Biodiesel (AGQM) angeschlossen haben. Erkennbar seien die etwa 1.300 Qualitätstankstellen an dem tropfenförmigen Zeichen der AGQM auf der Zapfsäule.

 

 

Raiffeisen begrüßt Kabinettsbeschluss zu Biokraftstoffquote

Bonn, 24. August 2006. Grundsätzlich begrüßt der Deutsche Raiffeisenverband (DRV) die vom Bundeskabinett jüngst beschlossene Einführung einer Biokraftstoffquote zum 1. Januar 2007. Für die nächsten Jahre ergeben sich damit für einen großen Teil des Biokraftstoffsektors und die Produzenten von nachwachsenden Rohstoffen in Deutschland verlässliche Absatzperspektiven, so der Verband.
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