Deutschland Service/Presse Nachrichten aus der Landwirtschaft 2006 Kommission puscht Energiepflanzensektor

Kommission puscht Energiepflanzensektor

Brüssel, 23. September 2006. Die Europäische Kommission will die Förderung des Energiepflanzensektors weiter ausweiten und schlägt deshalb vor, zum 1. Januar nächsten Jahres die Prämienregelung auf alle Mitgliedstaaten auszuweiten und die beitragsfähige Höchstfläche auf 2 Mio. ha zu vergrößern. Außerdem soll der volle Beihilfesatz von 45 Euro/ha künftig auch für den Energiepflanzenanbau in den europäischen Ländern gelten, die der Europäischen Union im Mai 2004 beigetreten sind.

Energiemais
Energiemais

Von den zehn Neuen erhalten derzeit nur Slowenien und Malta, die bei ihrem EU-Beitritt das System der gekoppelten Beihilfen eingeführt hatten, Energieprämien.  Die übrigen acht neuen Mitgliedsländer hatten sich für einheitliche Flächenbeihilfen entschieden und bekamen für den Anbau von Energiepflanzen bisher keine gesonderte Förderung. Die Kommission will außerdem die Regeln für staatliche Beihilfen zugunsten des Energiepflanzensektors lockern. So sollen diese Mitgliedstaaten bis zur Hälfte die Kosten übernehmen dürfen, die beim Anbau mehrjähriger, mit der Energieprämien geförderter Pflanzen anfallen. Darüber hinaus sollen die acht neuen Länder mit einheitlichen Flächenprämien noch bis Ende 2010 an diesem Beihilfesystem festhalten dürfen, zwei Jahr länger als bislang vorgesehen. Die Cross-Compliance-Bestimmungen sollen sie jedoch bereits Anfang 2009 einhalten müssen.

 

 

 

Deutschland will Spitzenplatz bei Nachwachsenden Rohstoffen sichern

Berlin, 21. September 2006. Anlässlich der Vorstellung von ausgewählten Forschungsprojekten junger Wissenschaftler hob Dr. Peter Paziorek, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) die Bedeutung zukunftsfähiger und innovativer Forschung hervor.
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