Kommission puscht Energiepflanzensektor
Von den zehn Neuen erhalten derzeit nur Slowenien und Malta, die bei ihrem EU-Beitritt das System der gekoppelten Beihilfen eingeführt hatten, Energieprämien. Die übrigen acht neuen Mitgliedsländer hatten sich für einheitliche Flächenbeihilfen entschieden und bekamen für den Anbau von Energiepflanzen bisher keine gesonderte Förderung. Die Kommission will außerdem die Regeln für staatliche Beihilfen zugunsten des Energiepflanzensektors lockern. So sollen diese Mitgliedstaaten bis zur Hälfte die Kosten übernehmen dürfen, die beim Anbau mehrjähriger, mit der Energieprämien geförderter Pflanzen anfallen. Darüber hinaus sollen die acht neuen Länder mit einheitlichen Flächenprämien noch bis Ende 2010 an diesem Beihilfesystem festhalten dürfen, zwei Jahr länger als bislang vorgesehen. Die Cross-Compliance-Bestimmungen sollen sie jedoch bereits Anfang 2009 einhalten müssen.