Deutschland Service/Presse Nachrichten aus der Landwirtschaft 2006 Anträge auf Energiepflanzenprämie stellen

Anträge auf Energiepflanzenprämie stellen

Hannover, 14. November 2006. Nach Schätzungen der Union zur Förderung von Öl- und Proteinpflanzen (UFOP) wird die Anbaufläche von Winterrapsanbau als Energiepflanze zur Ernte 2007 mit voraussichtlich 172.000 ha unverändert bleiben wird.

blühendes Rapsfeld
blühendes Rapsfeld

Das bedeutet, dass viele Landwirte besonders in den alten Bundesländern auf die Energiepflanzenprämie verzichten werden. Aus diesem Grund ruft UFOP die Landwirte und ihre Marktpartner zum Abschluss von Verträgen über die Energiepflanzenprämie auf.

Zur Ernte 2006 wurde einschließlich Anbau auf Stilllegungsflächen rund 488.000 ha Raps über Verträge vermarktet. Insgesamt würden jedoch zur Bedarfsdeckung für Biodiesel und Pflanzenölkraftstoff 1,1 Mio. ha benötigt, erklärte UFOP. Es bestehe daher noch ein erhebliches Potenzial, das für die Energiepflanzenprämie in Betracht komme und derzeit etwa zur Hälfte über Verträge mit Landwirten aus der Europäischen Union genutzt werde. Durch die Möglichkeit eines Vertragsabschlusses mit den direkten Marktpartnern sei das Verfahren bereits erheblich vereinfacht worden. Weitere Erleichterungen seien in der Diskussion, so UFOP weiter. Verträge über Wintersaaten müssen der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) bis zum 28. Februar 2007 vorliegen und könnten anschließend noch angepasst werden. Die Prämie beträgt 45 Euro je ha bis zu einer Garantiefläche von 2 Mio. ha in der gesamten Europäischen Union. UFOP weist darauf hin, dass eine preisliche Festlegung nicht erforderlich sei. Es könne daher eine Regelung getroffen werden, die auch dem Landwirt eine Teilnahme an einem eventuellen Anstieg der Preise für Biokraftstoffe erlaube..

 

 

Furcht vor Preisanstieg durch Beimischung von Biodiesel unbegründet

Berlin, 3. November 2006. Ab dem 1. Januar 2007 ist die Mineralölwirtschaft gesetzlich verpflichtet, einen Mindestanteil von Biokraftstoffen zu vertreiben.
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