Anträge auf Energiepflanzenprämie stellen
Das bedeutet, dass viele Landwirte besonders in den alten Bundesländern auf die Energiepflanzenprämie verzichten werden. Aus diesem Grund ruft UFOP die Landwirte und ihre Marktpartner zum Abschluss von Verträgen über die Energiepflanzenprämie auf.
Zur Ernte 2006 wurde einschließlich Anbau auf Stilllegungsflächen rund 488.000 ha Raps über Verträge vermarktet. Insgesamt würden jedoch zur Bedarfsdeckung für Biodiesel und Pflanzenölkraftstoff 1,1 Mio. ha benötigt, erklärte UFOP. Es bestehe daher noch ein erhebliches Potenzial, das für die Energiepflanzenprämie in Betracht komme und derzeit etwa zur Hälfte über Verträge mit Landwirten aus der Europäischen Union genutzt werde. Durch die Möglichkeit eines Vertragsabschlusses mit den direkten Marktpartnern sei das Verfahren bereits erheblich vereinfacht worden. Weitere Erleichterungen seien in der Diskussion, so UFOP weiter. Verträge über Wintersaaten müssen der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) bis zum 28. Februar 2007 vorliegen und könnten anschließend noch angepasst werden. Die Prämie beträgt 45 Euro je ha bis zu einer Garantiefläche von 2 Mio. ha in der gesamten Europäischen Union. UFOP weist darauf hin, dass eine preisliche Festlegung nicht erforderlich sei. Es könne daher eine Regelung getroffen werden, die auch dem Landwirt eine Teilnahme an einem eventuellen Anstieg der Preise für Biokraftstoffe erlaube..