Förderung der Bioenergie muss verstetigt werden
Segeberg, 20. Juni 2007. „Solange die volle Wettbewerbsfähigkeit bei der Bioenergie noch nicht erreicht ist, brauchen wir Förderinstrumente über die Steuer oder die Einspeisevergütung, die kontinuierlich auf ihre Wirksamkeit überprüft werden“. Dies sagte Gerd Sonnleitner, der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), auf dem Kreisbauerntag 2007 des Kreisbauernverbandes Segeberg.
So müsse beispielsweise der Weg, welcher bei Biokraftstoffen eingeschlagen wurde, überdacht werden, da beim Reinkraftstoffmarkt, in den bisher ein großer Teil der Produktion geflossen ist, große Probleme auftreten würden. Diese seien vor allem durch die Einbeziehung des Biokraftstoffs in die Besteuerung sowie die Preissteigerungen der Rohstoffe verursacht worden, verdeutlichte Sonnleitner. Dringend erforderlich sei daher die Überprüfung der Auswirkung der Besteuerung von Reinkraftstoffen und die Aufhebung der nächsten Steuererhöhung um eine Verstetigung der Entwicklung zu erreichen.
Ein weiteres Problemfeld sieht Sonnleitner, „wenn beispielsweise Biogaserzeugung und Veredelung zu dicht aufeinandersitzen“. Wenn aber alle Beteiligten vernünftig miteinander umgehen, sei ein fruchtbares Miteinander zum Wohle aller möglich. Ohne weiteres könnten, die heute etwa 1,8 Mio. Hektar, die für Biogas und Biokraftstoffe eingesetzt werden, schrittweise auf 3 Mio. Hektar erhöht werden, ohne dass Nahrungsmittelproduktion darunter leide. „Möglich wird diese Flächenausweitung durch eine bereits heute erreichte und auch in Zukunft realistische Ertragssteigerung um durchschnittlich 1,5 % pro Jahr und die Nutzung Stilllegungsflächen“, stellte Sonnleitner fest.
Ein weiteres Problemfeld sieht Sonnleitner, „wenn beispielsweise Biogaserzeugung und Veredelung zu dicht aufeinandersitzen“. Wenn aber alle Beteiligten vernünftig miteinander umgehen, sei ein fruchtbares Miteinander zum Wohle aller möglich. Ohne weiteres könnten, die heute etwa 1,8 Mio. Hektar, die für Biogas und Biokraftstoffe eingesetzt werden, schrittweise auf 3 Mio. Hektar erhöht werden, ohne dass Nahrungsmittelproduktion darunter leide. „Möglich wird diese Flächenausweitung durch eine bereits heute erreichte und auch in Zukunft realistische Ertragssteigerung um durchschnittlich 1,5 % pro Jahr und die Nutzung Stilllegungsflächen“, stellte Sonnleitner fest.