Raiffeisenverband fordert Absenkung der Stilllegungsrate
„Wir müssen das Potenzial zur Produktion von Nahrungs- und Futtermitteln in Europa voll ausschöpfen, damit die zunehmende Nachfrage nach Rohstoffen für den Nahrungs- und Futtermittelbereich ebenso wie für den Bio-Energiesektor bedient werden kann. Die anhaltende Verknappung des Rohstoffangebots durch die obligatorische Stilllegung von fruchtbaren Ackerflächen ist nicht mehr zu vertreten“, so DRV Präsident Manfred Nüssel in einem Schreiben an Bundeslandwirtschaftsminister Seehofer.
Mit Blick auf die anstehenden Anbauentscheidungen zur Aussaat im Herbst 2007 sollte nach Auffassung des DRV kurzfristig eine Beratung über die Absenkung der Flächenstilllegungsrate von derzeit 10 % auf 0 % zur Ernte 2008 stattfinden. Über die endgültige Zukunft der obligatorischen Flächenstilllegung sollte dann im Rahmen des „Health-Checks“ beraten werden, wobei aus Sicht des Deutschen Raiffeisenverbandes viele Gründe für eine vollständige Abschaffung sprechen.