Rohstoffe aus Holz für die chemische Industrie
Berlin, 5. Juli 2007. Holz ist schon heute ein vielseitiger und gefragter Rohstoff. Um die Verwendungsbereiche von Holz noch zu vergrößern, sollen möglichst alle Bestandteile des Holzes veredelt werden.
Dieser Anspruch eint 16 namhafte Unternehmen und Forschungseinrichtungen auf ihrem Weg zur so genannten Bioraffinerie. Aufgabe einer Bioraffinerie ist es, die jeweiligen Inhaltsstoffe der Biomasse für die Herstellung neuer Rohstoffe zu nutzen. Dabei werden Cellulose, Hemicellulosen, Lignin und die ätherischen Inhaltsstoffe des Holzes zunächst getrennt, aufbereitet und so neue biogene Rohstoffe für die Chemische Industrie produziert. Das BMELV fördert das Verbundprojekt über die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR) in den kommenden drei Jahren mit knapp 1,9 Mio. Euro.
Bereits heute wachsen nach FNR-Information mehr als 10 % aller Chemierohstoffe auf Feldern und im Wald. Über 2 Mio. t nachwachsende Rohstoffe verarbeitet die Chemische Industrie jedes Jahr in Deutschland. Dazu kommt insbesondere die so genannte Weiße Biotechnologie zum Einsatz. Dabei werden Mikroorganismen oder deren Bestandteile (Enzyme) bei der industriellen Herstellung von Feinchemikalien, Futtermitteladditiven, Agrar- und Pharmavorprodukten eingesetzt. Mit der wachsenden Bedeutung der weißen Biotechnologie, steigt insbesondere die Nachfrage nach Kohlenhydraten, so die Fachagentur.
Das Projekt sieht vor, verschiedene im Holz enthaltende Terpene und andere therapeutische Wirkstoffe zu extrahieren und in großtechnischen Anlagen zu verwerten. Nach dem anschließenden Holzaufschluss wird das Lignin von den übrigen Bestandteilen abgetrennt und chemisch fit gemacht für den Einsatz als Werkstoff. Die Polysaccharide (Vielfachzucker) Cellulose und Hemicellulose zerlegen die Projektpartner zu Kohlenhydraten, die als preiswerte Rohstoffbasis für biotechnologische Verfahren und als Plattformchemikalien für die chemische Industrie zur Verfügung stehen.
Bereits heute wachsen nach FNR-Information mehr als 10 % aller Chemierohstoffe auf Feldern und im Wald. Über 2 Mio. t nachwachsende Rohstoffe verarbeitet die Chemische Industrie jedes Jahr in Deutschland. Dazu kommt insbesondere die so genannte Weiße Biotechnologie zum Einsatz. Dabei werden Mikroorganismen oder deren Bestandteile (Enzyme) bei der industriellen Herstellung von Feinchemikalien, Futtermitteladditiven, Agrar- und Pharmavorprodukten eingesetzt. Mit der wachsenden Bedeutung der weißen Biotechnologie, steigt insbesondere die Nachfrage nach Kohlenhydraten, so die Fachagentur.
Das Projekt sieht vor, verschiedene im Holz enthaltende Terpene und andere therapeutische Wirkstoffe zu extrahieren und in großtechnischen Anlagen zu verwerten. Nach dem anschließenden Holzaufschluss wird das Lignin von den übrigen Bestandteilen abgetrennt und chemisch fit gemacht für den Einsatz als Werkstoff. Die Polysaccharide (Vielfachzucker) Cellulose und Hemicellulose zerlegen die Projektpartner zu Kohlenhydraten, die als preiswerte Rohstoffbasis für biotechnologische Verfahren und als Plattformchemikalien für die chemische Industrie zur Verfügung stehen.