Deutschland Service/Presse Nachrichten aus der Landwirtschaft 2007 Ernährungsindustrie gegen Getreideverbrennung

Ernährungsindustrie gegen Getreideverbrennung

Berlin, 24. August 2007. Die Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) fordert generelle Einschränkungen für die Verbrennung von Getreideganzpflanzen und Getreidekörnern. Das meldet der Ernährungsdienst in seiner Internetausgabe.

Reifer Weizen
Reifer Weizen

Die Ernährungsindustrie spricht sich dafür aus, dass nur das Getreide, das qualitativ nicht als Lebens- oder Futtermittel geeignet sei, einer Verbrennung zugeführt werden sollte. Die BVE hat sich in diesem Sinne gegenüber dem Bundesumweltministerium geäußert, das im Rahmen der Novellierung der Ersten Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (1.BImSchV) in seinem Referentenentwurf vorgesehen hat, den Katalog biogener Brennstoffe, die in kleinen und mittleren Feuerungsanlagen eingesetzt werden dürfen, unter anderem auch auf Getreideganzpflanzen und Getreidekörner sowie entsprechende Pellets auszudehnen. Die ebenfalls vorgesehene Erweiterung des Brennstoffkataloges auf biogene Reststoffe wie Getreideausputz oder Getreidespelzen wird von der Ernährungsindustrie aber mitgetragen, weil dies zur Entlastung in der angespannten Rohstoffsituation beitragen könne.

 

 

Getreide als Brennstoffe zulassen

Berlin, 21. Juni 2007. Die beachtlichen Potenziale von Getreide als Brennstoff können beim weiteren Ausbau erneuerbarer Energien nicht außer Acht gelassen werden. Das forderten die Teilnehmer des von der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR) organisierten Fachseminars „Alternative Biobrennstoffe“  und legten Empfehlungen zur Änderung der geltenden Genehmigungspraxis vor.
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