Deutschland Service/Presse Nachrichten aus der Landwirtschaft 2007 Deutsches Ernteergebnis 2007

Deutsches Ernteergebnis 2007

Berlin, 4. September 2007. Die deutsche Getreideernte 2007 liegt mit 40,9 Mio. t um 6,0 % unter dem Vorjahr. Das geht aus den vorläufigen Ergebnissen der Besonderen Ernte- und Qualitätsermittlung (BEE) hervor, die durch Sachverständige in den Statistischen Landesämtern und Landesagrarministerien erstellt und jetzt vom Bundeslandwirtschaftsministerium veröffentlicht wurden.

Getreide
Getreide

Der Durchschnitt der vorangegangenen fünf Jahre von 45,5 Mio. t wurde demnach 2007 sogar um 10,2 % verfehlt. Eine noch niedrigere Ernte gab es im Dürrejahr 2003 mit 39,4 Mio. t.

Hauptgrund für diese Entwicklung seien geringere Hektarerträge, so das Ministerium. Mit 62,1 Dezitonnen pro Hektar lagen diese insbesondere aufgrund der Frühjahrstrockenheit um 4,3 % unter dem Vorjahresniveau und um 6,1 % unter dem langjährigen Mittel (66,1 Dezitonnen pro ha). Auch sei die Anbaufläche erneut leicht auf insgesamt 6,58 Mio. ha eingeschränkt worden (-1,8 % gegenüber 2006). Lediglich die Roggenfläche hätten die Landwirte aufgrund der gestiegenen Brotroggenpreise und der Nachfrage im Biokraftstoffbereich um gut 25 % ausgedehnt.

Das höchste Ertragsniveau (70,1 Dezitonnen je ha) werde nach wie vor beim Winterweizen erzielt, der mit einer Erntemenge von 20,8 Mio. t (-5,9 % gegenüber dem Vorjahr) auch die wichtigste Getreideart sei. Die stärksten Ertragseinbrüche gab es beim Roggen (-17,1 %). Allein durch die Flächenausdehnung konnte noch ein positives Ergebnis (+3,7 %) in der Gesamtmenge erzielt werden. Überdurchschnittlich waren auch die Einbußen bei Wintergerste, von der 8,3 Mio. t geerntet wurden. Dagegen zeige der Körnermais eine sehr gute Bestandsentwicklung. Für die Ernte im Herbst werde mit 3,7 Mio. t ein Ergebnis erwartet, das trotz Flächenrückgang noch etwa 15 % über dem Vorjahr liege.

 

 

Geringere Mengen und sehr heterogene Qualitäten geerntet

Berlin, 17. August 2007. Die Getreideernte 2007 wird im Vergleich zum Vorjahr (43,3 Mio. t) deutlich kleiner ausfallen, erwartet der Deutsche Raiffeisenverband.
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