Deutschland Service/Presse Nachrichten aus der Landwirtschaft 2007 Positive Stimmung in der Landwirtschaft

Positive Stimmung in der Landwirtschaft

Berlin, 17. Oktober 2007. Das wirtschaftliche Klima in der deutschen Landwirtschaft hat sich auf hohem Niveau nochmals verbessert. Das ist das Ergebnis der aktuellen Erhebung des Konjunkturbarometers Agrar im September/Oktober 2007.

Schwarz-bunte Rinder
Schwarz-bunte Rinder

Die Bewertung der aktuellen wirtschaftlichen Situation insgesamt fällt im Vergleich zum Vorquartal deutlich besser aus. Insbesondere die Ackerbau sowie Milchvieh und Rinder haltenden Betriebe tragen die gute Stimmung. Einen herben Rückschlag vermelden jedoch die Schweine haltenden Veredelungsbetriebe. Insbesondere die Sauenhalter befinden sich in einer existenzbedrohlichen Situation.

Der Optimismus verstetigt sich weiter. Schätzten im September 2006 lediglich 21 % der Befragten ihre aktuelle wirtschaftliche Situation gut oder sehr gut ein, so waren dies aktuell 40 %. Diese positive Stimmungsentwicklung ist gleichmäßig in allen Regionen Deutschlands festzustellen. Die Beurteilung der künftigen wirtschaftlichen Entwicklung in den kommenden zwei bis drei Jahren wird ähnlich eingeschätzt, wie auch vor drei Monaten. Die Veredlungsbetriebe erwarten erfreulicherweise eine Verbesserung ihrer zuletzt anhaltend negativen wirtschaftlichen Entwicklung. Die Investitionsneigung der Landwirte befindet sich auf hohem Niveau. Sie verlagert sich deutlich zu Maschinen und Geräten hin.

Das Konjunktur- und Investitionsbarometer Agrar wird im Auftrag des Deutschen Bauernverbandes (DBV), der Landwirtschaftlichen Rentenbank, des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) und des Bundesverbandes der Lohnunternehmen vierteljährlich erhoben. In einer repräsentativen Befragung werden rund 1.000 Landwirte und Lohnunternehmer zu ihrer wirtschaftlichen Lage und ihren Investitionsabsichten befragt.

 

 

Regional unterschiedliche Ernteergebnisse

Berlin, 4. September 2007. Nach bisheriger Auswertung der Besonderen Ernte- und Qualitätsermittlung (BEE) durch die Sachverständigen in den Statistischen Landesämtern und in den Landesagrarministerien beträgt die deutsche Getreideernte 40,9 Mio. t. Dies entspricht einem Rückgang von 6,0 % gegenüber dem Vorjahr. Regional gab es u. a. je nach Witterungseinflüssen und Bodenverhältnissen große Ertragsunterschiede. Darauf verweist das Bundeslandwirtschaftministerium.
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