UFOP legt eigenen Biokraftstoffbericht vor
Berlin, 24. Oktober 2007. Dem Biokraftstoffbericht der Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen (UFOP) zufolge hat sich die Konkurrenzfähigkeit von Biodiesel in den letzten Monaten dramatisch verschlechtert. Grund sei die Verteuerung der Rohstoffe infolge des weltweiten Anstiegs der Getreide- und Ölsaatenpreise. Die Rohstoffe seien im Preis noch stärker angestiegen als die Preise für die fossilen Kraftstoffe.
Der Bericht der UFOP stellt für den Zeitraum Januar bis Juni 2007 eine Unterkompensation in Höhe von drei Cent je Liter fest. Im Juli erhöhte sich der Fehlbetrag auf fünf Cent, im August auf zehn und im September sogar auf 13 Cent je Liter. Die Unterkompensation werde weiter ansteigen, wenn die geplante nächste Steuerstufe tatsächlich in Kraft treten sollte.
Unterschiede zum Ergebnis der Kalkulation des Bundesfinanzministeriums (BMF) erklärte UFOP damit, dass das BMF nur die Großanlagen berücksichtige und nicht zwischen den beiden Verarbeitungsstufen Ölmühle und Biodieselherstellung unterscheide. Hinzu komme die mangelnde Aktualität, die den Boom der Rohstoffpreise völlig unberücksichtigt lasse. Die aktuelle Entwicklung rechtfertige aus Sicht der UFOP eindeutig die Aussetzung der nächsten Steuerstufe von weiteren sechs Cent je Liter. In der Entwicklung der Mengen kommt die UFOP zum gleichen Ergebnis. Von den voraussichtlichen 3 Mio. t Biodiesel im laufenden Jahr werden erst 1,3 Mio. t in der Beimischung und damit der weit überwiegende Teil als Reinkraftstoff abgesetzt. Hinzu kommen mehr als 600.000 t Pflanzenölkraftstoffe. Die für den 1. Januar 2008 angestrebte Quotenerhöhung auf 7 % werde die Beimischung um 600.000 t auf lediglich 1,9 Mio. t erhöhen. Für über 50 % der Produktion bleibe damit vorläufig nur der Reinkraftstoffmarkt als Absatzkanal. Der werde jedoch mit der nächsten Steuerstufe selbst für Großanlagen seine Konkurrenzfähigkeit völlig einbüßen. Für Reinkraftstoffe sei daher dringend eine dauerhafte Lösung erforderlich..
Unterschiede zum Ergebnis der Kalkulation des Bundesfinanzministeriums (BMF) erklärte UFOP damit, dass das BMF nur die Großanlagen berücksichtige und nicht zwischen den beiden Verarbeitungsstufen Ölmühle und Biodieselherstellung unterscheide. Hinzu komme die mangelnde Aktualität, die den Boom der Rohstoffpreise völlig unberücksichtigt lasse. Die aktuelle Entwicklung rechtfertige aus Sicht der UFOP eindeutig die Aussetzung der nächsten Steuerstufe von weiteren sechs Cent je Liter. In der Entwicklung der Mengen kommt die UFOP zum gleichen Ergebnis. Von den voraussichtlichen 3 Mio. t Biodiesel im laufenden Jahr werden erst 1,3 Mio. t in der Beimischung und damit der weit überwiegende Teil als Reinkraftstoff abgesetzt. Hinzu kommen mehr als 600.000 t Pflanzenölkraftstoffe. Die für den 1. Januar 2008 angestrebte Quotenerhöhung auf 7 % werde die Beimischung um 600.000 t auf lediglich 1,9 Mio. t erhöhen. Für über 50 % der Produktion bleibe damit vorläufig nur der Reinkraftstoffmarkt als Absatzkanal. Der werde jedoch mit der nächsten Steuerstufe selbst für Großanlagen seine Konkurrenzfähigkeit völlig einbüßen. Für Reinkraftstoffe sei daher dringend eine dauerhafte Lösung erforderlich..