Deutschland Service/Presse Nachrichten aus der Landwirtschaft 2007 Forschungsförderung für erneuerbare Energien ausgebaut

Forschungsförderung für erneuerbare Energien ausgebaut

Berlin, 17. Dezember 2007. Das Bundesumweltministerium (BMU) hat seine Forschungsförderung im Bereich der erneuerbaren Energien weiter ausgebaut. Mit 102 Mio. Euro überschritt das Gesamtvolumen aller neu bewilligten Projekte im Jahr 2007 erstmals die 100-Millionen-Grenze.


Windräder
Windräder

"Der konsequente Ausbau der Forschungsförderung ist ein entscheidender Baustein unserer Strategie zum Ausbau der erneuerbaren Energien. Nur wenn wir in der Forschung Spitze sind, können wir dauerhaft auch wirtschaftlich Spitze sein", sagte Bundesumweltminister Sigmar Gabriel anlässlich der Veröffentlichung der Zahlen.

Ein Schwerpunkt der Forschungsförderung des BMU war 2007 die Windenergie, deren Fördervolumen sich auf 34,7 Mio. Euro mehr als verdoppelte. Mit der Inbetriebnahme der Forschungsplattform Fino 2 in der Ostsee, dem Beginn des Baus der Forschungsplattform Fino 3 in der Nordsee und dem Startschuss für die Forschung im Offshore-Testfeld Alpha Ventus wurden die Weichen für den Ausbau der Windenergie im Offshore-Bereich gestellt.

Wichtige Erfolge wurden auch in der Geothermie erzielt: Die vom BMU unterstützten Erdwärmekraftwerke in Landau und Unterhaching wurden 2007 fertig gestellt und werden der geothermischen Stromerzeugung einen deutlichen Schub verleihen. In dem sich neu entwickelnden Weltmarkt für solarthermische Kraftwerke haben deutsche Firmen dank der mit BMU-Förderung entwickelnden Technologien hervorragende Chancen. Die ersten Kraftwerke in Nevada und Spanien wurden mit maßgeblicher deutscher Beteiligung realisiert. Gabriel: "Die Forschungsförderung von heute ist die Förderung der Arbeitsplätze von morgen. Deshalb werden wir die Technologieentwicklung bei den erneuerbaren Energien auch künftig auf hohem Niveau fortsetzen und weiter ausbauen."

 

 

Verknüpfung von Erneuerbaren Energien und Energieeffizienz

Berlin, 12. November 2007. Unter dem Wettbewerbs-Motto „Gut verzahnt geplant“ suchen das Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg (ifeu) und das Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie im Auftrag des Bundesumweltministeriums (BMU) innovative Entwicklerinnen und Entwickler, die in beispielhafter Weise den effizienten Umgang mit Energieressourcen und die Nutzung erneuerbarer Energien miteinander verzahnen.
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