Deutsches Biomasse-Forschungszentrums hat Arbeit aufgenommen
Leipzig, 2.Januar 2008. Die wissenschaftlichen Arbeiten des Deutschen Biomasse-Forschungszentrums (DBFZ) auf dem Gebiet der Bioenergie haben wie geplant am 1. Januar 2008 begonnen. Mit diesem Projekt des Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) wurde das Zentrum eines besonderen Forschungsnetzes im Bereich der Bioenergie etabliert.
Bis zur rechtsförmlichen Einsetzung des Forschungszentrums werden die wissenschaftlichen Arbeiten vom Institut für Energetik und Umwelt (IE) in Leipzig in dessen Namen wahrgenommen. Dies sieht eine Vereinbarung vor, die das Bundesministerium mit dem Geschäftsführer des Instituts, Prof. Dr.-Ing. Martin Kaltschmitt, geschlossen hat. Als Grundlage dieser Vereinbarung dient das von der Bundesregierung vorgegebene wissenschaftliche Fachkonzept für das Deutsche Biomasse-Forschungszentrum. Dieses sieht die Bearbeitung aktueller Fragestellungen auf dem gesamten Gebiet der Bioenergie vor. Demnach sollen in den kommenden Monaten erste Schwerpunkte der wissenschaftlichen Arbeit bei der weiteren Verbesserung der Biogasanlagentechnik, bei der Reduzierung der Feinstaubemissionen aus Biomasse-Kleinfeuerungsanlagen und bei der Analyse sowie Bewertung der unterschiedlichen Biokraftstoffpfade gelegt werden. Das Institut für Energetik und Umwelt ist ein interdisziplinär ausgerichtetes Forschungsinstitut, das bereits technische, ökonomische und ökologische Fragestellungen auf dem Gebiet der regenerativen Energien im Allgemeinen und der Biomasse im Speziellen bearbeitet.