Deutsche Mühlen melden Mahlrekord
Bonn, 20. August 2008. Die Getreidemühlen in Deutschland haben im abgelaufenen Wirtschaftsjahr 2007/08 insgesamt fast 6,3 Mio. t Mehl aus Weichweizen und Roggen erzeugt. Mit einem Plus von 2,7 % gegenüber der Saison 2006/07 sei dies der höchste Wert, seit die Statistik gesamtdeutsch geführt wird. Das berichten der Verband Deutscher Mühlen (VDM) und die Vereinigung Getreide-, Markt- und Ernährungsforschung (GMF).
Zwischen Juni 2007 und Juli 2008 hätten sich für die Müllerei aufgrund weltweit niedriger Ernten, geringer Vorräte am Weltmarkt und zusätzlicher Nachfrage für Energiezwecke die Rohstoffpreise drastisch erhöht. Entsprechend seien die Abgabepreise für Mehl gegenüber dem Vorjahr um 39 % gestiegen. Die weitere Preisentwicklung ist den Verbänden zufolge bisher ungewiss. Fest stehe jedoch, dass in diesem Jahr aufgrund ausgeweiteter Anbauflächen, insbesondere auch bei Roggen, sowie der zumeist günstigen Witterung mengenmäßig eine reichliche Ernte zu erwarten sei.