Deutschland Service/Presse Nachrichten aus der Landwirtschaft 2008 Ministerium will mehr Bioenergieberatung

Ministerium will mehr Bioenergieberatung

Berlin, 20. November 2008. Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) unterstützt ab 2009 in allen Flächenbundesländern Anlaufstellen, die Landwirten Beratung in Sachen Bioenergieproduktion und -nutzung anbieten.

Biogasanlage
Biogasanlage

Zusätzlich sollen diese Berater Endverbraucher zum Thema Energiepflanzen informieren. Die positive Resonanz auf bereits bestehende Angebote gab jetzt den Ausschlag für die Erweiterung der Beratungsprojekte, so das Ministerium. Bereits seit 2005 werden Beratungsstellen zum Thema Biokraftstoffe unterstützt. Zwar sei der Landwirt als Energiewirt heute längst keine Ausnahme mehr, doch Informationsbedarf bestehe nach wie vor, erklärte das Ministerium. Bei den Beratungen stünden auch Tipps für einen nachhaltigen, effizienten und wirtschaftlichen Bioenergie-Einsatz im Fokus.

Vorgesehen sind nach Ministeriumsinformation auch repräsentative Demonstrationsbetriebe. Eine Nebenaufgabe für die Berater wird die regionale Informationsarbeit zum Thema Energiepflanzen sein. Sie soll sich vor allem an Endverbraucher richten, um den großen Bedarf an Hintergrundinformation zu decken und zu einem besseren Verständnis der Energieproduktion auf dem Acker beizutragen. Die künftigen Berater sollen Kommunikationskonzepte für diese Aufgabenstellung entwickeln. Interessierte Bewerber können sich bis Ende 2008 beim Projektträger, der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR), melden. Nähere Informationen zum Förderschwerpunkt und den Bewerbungsanforderungen stehen auf www.fnr.de.

 

Nachwachsende Rohstoffe auf 2 Mio. Hektar

Berlin, 13. Oktober 2008. Die Anbaufläche für nachwachsende Rohstoffe lag 2008 nach Schätzungen der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR) bei rund 2 Mio. Hektar. Damit stabilisierte sich die Produktion von Ackerkulturen für energetische und stoffliche Zwecke in der deutschen Landwirtschaft auf hohem Niveau. Knapp 17 % der hiesigen Ackerfläche nutzten die Landwirte zur Erzeugung von Energie- und Rohstoffpflanzen.

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