Deutschland Service/Presse Nachrichten aus der Landwirtschaft 2009 Agrarstandort Deutschland mit guten Zukunftsperspektiven

Agrarstandort Deutschland mit guten Zukunftsperspektiven

Berlin, 15.01.2009. „Wenn die Landwirte weiterhin unternehmerisch wach bleiben, die Strukturen weiterentwickelt und insbesondere die Umsetzung technischer Fortschritte konsequent verfolgt werden, dann steht die Landwirtschaft am Standort Deutschland vor einer sehr guten Zukunft.“ Dieser Tenor zog sich durch die jüngste DLG-Wintertagung. Der Präsident der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft (DLG), Carl-Albrecht Bartmer, forderte mit Blick auf die großen Herausforderungen Welternährung und Energie eine neue Ernsthaftigkeit bei der Diskussion um moderne Technologien in der Landwirtschaft.

Weizenfeld
Weizenfeld

Diese seien mehr als nur Fortschritt im technischen Sinn und mehr als die Gewinnchance einzelner Unternehmen. Innovationsfähigkeit ist seiner Meinung nach eine gesellschaftliche Grundeinstellung, die ihren Ausdruck im Mut zur Veränderung findet.

Deutschland als Gunststandort werde auch 2020 erfolgreichen Ackerbau ermöglichen. Als besondere Stärken wurde auf die gut ausgebildeten jungen Unternehmer vor Ort verwiesen, die zuverlässigen und sesshaften Fachkräften, die Marktnähe, gut versorgte Ackerböden und eine hohe Dienstleistungsdichte. Zudem herrsche große Rechtssicherheit und eine gute Infrastruktur in allen Bereichen vor. Unternehmergeführte, auf Eigentum und Pacht basierende Familienbetriebe seien besonders wettbewerbsfähig. Die bekannten Schwächen, die Deutschland im Wettbewerb schlechter stelle, seien ungünstige Strukturen durch geringe Schlaggrößen, hohe Löhne und hohe Flächenkosten. Für den Weizenanbau gebe es nirgends sonst so gute klimatische Bedingungen wie in Deutschland und den benachbarten Regionen. Die technischen und wissenschaftlichen Fortschritte würden hier sehr viel schneller greifen als in fernen abgelegenen Ländern. Deshalb sei es wichtig, den Standort Deutschland neben einem modernen Produktionsstandort schon heute auch als Forschungs- und Entwicklungsstandort für die weltweite Landwirtschaft zu begreifen, der Innovationen in Technik und Organisation exportieren könne. Die Welt brauche weitere Ressourcen schonende Produktivitätssteigerungen in der Landwirtschaft, um die Herausforderungen der Zukunft zu meistern.

 

Landwirtschaft am Konjunkturprogramm beteiligen

Berlin, 4. November 2008. Der Deutsche Bauernverband (DBV) fordert eine Beteiligung der deutschen Land- und Agrarwirtschaft am Konjunkturprogramm der Bundesregierung, um Investitionen und Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. Dazu hat der Verband eine Reihe von konjunkturellen Maßnahmen vorgeschlagen, mit denen angesichts der Finanzkrise besonders die Betriebe, die investiert haben und auf die Zukunft setzen, gestärkt werden.

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